Eisadler siegen nach Penaltyschießen

Eishockey: 1. Liga West

Nach dem 6:3-Derbysieg in der Eishockey-Oberliga gegen die Hammer Eisbären mussten die Dortmunder Eisadler am Sonntag im hessischen Lauterbach antreten. Und auch am Sonntag verließen die Dortmunder als Sieger das Eis, wenn auch erst nach einem nervenaufreibenden Penaltyschießen.

DORTMUND

02.11.2015, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eisadler siegen nach Penaltyschießen

Eishockey, Eisadler Dortmund gegen Hammer Eisbären, Foto: Nils Foltynowicz Aufnahmeort: Dortmund, Eissportzentrum an der Strobelallee, Aufnahmedatum: 30.10.2015 © Copyright / Urheber Foto: Nils Foltynowicz, Dortmund Telefon: 0151 - 41 61 5000; E-Mail: fotos@folty.de Internet: www.folty.de; Twitter: www.twitter.com/FoltyFoto/ Veröffentlichung honorarpflichtig zzgl. 7 % Mehrwertsteuer. Steuernummer: 315/5064/0177

Die Lauterbacher Luchse hatten mit den Dortmunder Kufencracks noch eine Rechnung offen, schließlich hatte man das Hinspiel in Dortmund mit 6:11 verloren. Dass die Hessen aber sehr wohl um die vorderen Plätze in der 1. Liga West mitspielen können, bewiesen sie dann am Sonntag. Die 310 Fans sahen von Beginn an ein hochklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor bejubeln konnten dann aber die Eisadler. Andre Bruch ließ Luchse-Goalie Tim Stenger keine Chance und auch Felix Berger netzte ein paar Minuten später sicher zum 2:0 Pausenstand ein.

Ausgeglichenes Spiel

Im zweiten Drittel konnten die Gastgeber dann eine 5:3 Überzahlsituation zum Anschlusstreffer nutzen, aber Matthias Potthoff stellten den alten Abstand wieder her. Doch die Luchse gaben nicht auf und kamen zu einem erneuten Treffer, wieder in Überzahl, und somit ging es mit einem knappen 3:2 aus Dortmunder Sicht zum zweiten Mal in die Kabine. Das letzte Drittel konnten dann die Luchse mit 2:1 für sich entscheiden, so dass beim Endstand von 4:4 durch Penaltyschießen der Sieger ermittelt werden musste.

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Und hierbei machten es beide Teams ziemlich spannend. Auf Lauterbacher Seite traten Feuerfeil, Grund und Fardoe an. Auf Seiten der Eisadler Kuchnia, Bruch und Potthoff, doch es gelang keinem aus dem jeweiligen Trio, den Puck im gegnerischen Tor zu versenken.

Krimi bis zum Schluss

Also ging auch das Penaltyschießen in die Verlängerung. Dieses Mal starteten die Luchse. Doch auch Kapitän Benjamin Schulz konnte Marius Dräger im Dortmunder Tor nicht überwinden. Besser machte es dann Andre Kuchnia mit seinem zweiten Versuch. Unter dem Jubel der Dortmunder Fans verwandelte er sicher und sorgte damit für einen weiteren Sieg der Eisadler an diesem Wochenende.

TEAMS & TORE
Luchse Lauterbach - Eisadler Dortmund 4:5 n.P. (0:2, 2:1, 2:1)
Eisadler: Dräger (TW), Fücker (TW n. eing.) Domula, Berger, Bitter, Buchwald, Tsvetkov, Licau, Bruch, Kolberg, Potthoff, Proyer, Pompino, Schardt, Kuntu-Blankson, Bergstermann, Kuchnia
Tore: 0:1 (07:10) Bruch (Licau), 0:2 (12:27) Berger (Schardt), 1:2 (28:40) Feuerfeil (Fardoe, Wex), 1:3 (36:06) Potthoff (Bruch), 2:3 (37:56) Grund (Fardoe, Feuerfeil), 3:3 (49:32) Hantak (Horak, Hülskopf), 3:4 (52:11) Potthoff (Bruch, Licau), 4:4 (55:15) Fardoe (Hantak), 4:5 (60:00) Kuchnia (P)

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