Eisadler starten am Freitag in die Saison

Eishockey: Regionalliga West

Im Sommer haben die Eisadler Dortmund einen großen Umbruch vollzogen und sich von einem Großteil des Kaders getrennt. Mit dem neuen Trainer Thomas Schmitz und jungen, hungrigen Spielern hat der Klub einen Strategiewechsel eingeschlagen. Wir geben einen Ausblick auf die am Freitag beginnende Saison der Eisadler in der Regionalliga.

DORTMUND

von Von David Reininghaus

, 28.09.2016, 18:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eisadler starten am Freitag in die Saison

Die Eisadler starten daheim gegen Grefrath in die neue Regionalliga-Saison.

In welchem Modus wird gespielt?

Erstmals wird die Runde unter der Leitung des neu gegründeten Eishockeyverbands NRW gespielt. Der Verband wurde von den Vereinen gegründet und hat sich vom Landeseissportverband, in dem zum Beispiel auch die Eisschnellläufer vertreten sind, losgelöst. An dem Ligamodus hat sich indes nichts geändert. Zwölf Mannschaften gehen in der Hauptrunde an den Start. Die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die Meisterrunde, während die anderen Teams die Relegationsrunde bestreiten. Die Teams aus der Meisterrunde sowie die ersten Beiden aus der Relegation spielen in den anschließenden Playoffs den Meister aus.

Wie verlief die Vorbereitung?

Drei Testspiele bestritten die Dortmunder in der Vorbereitung. Beim 7:2 gegen den EC Bergisch Land präsentierte sich die Mannschaft in guter Frühform. Siege gab es auch in den beiden Duellen gegen das Bezirksliga-Team, des Herner EV. Taten sich die Eisadler beim 5:3-Auswärtssieg noch schwer, konnten sie das Rückspiel an der Strobelallee souverän gestalten und fegten den zwei Klassen tiefer spielenden Gegner mit 7:0 vom Eis. Er sei zufrieden mit der Vorbereitung, erklärte EAD-Coach Thomas Schmitz, schränkte aber ein: „Auf Vorbereitungsspiele gebe ich nichts.“  

Wie sieht das Auftaktprogramm der Dortmunder aus?

Zum Auftakt in die neue Spielzeit erwarten die EAD den Aufsteiger Grefrather EG im Eisstadion an der Strobelallee. Sonntag folgt das Auswärtsspiel beim EC Lauterbach. Den ersten Höhepunkt der Saison bildet das Gastspiel bei den Ratinger Ice Aliens am 7. Oktober. Dann treffen die Meister der vergangenen beiden Jahre aufeinander.

Wie lautet die Vereins- und Spielphilosophie unter dem neuen Trainer Thomas Schmitz?

Fast der gesamte Kader wurde umgekrempelt, da der Verein nicht bereit war, den zum Teil horrenden Gehaltsforderungen der Spieler nachzukommen. Nach einer Budgetkürzung verzichtete der Klub letztlich komplett darauf, die Mannschaft mit ausländischen Spielern zu verstärken. Im Kader stehen ausschließlich Akteure mit einem deutschen Pass. Neben der Arbeit mit Spielern aus der eigenen Jugend gehört auch das zur neuen Philosophie des Vereins.

Taktisch verfolgt der neue Coach der Eisadler einen offensiven Ansatz. „Wir werden uns nie einfach nur hinten reinstellen“, stellt Schmitz klar. „Wir wollen den Leuten in Dortmund attraktives Eishockey bieten.“

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Welches Saisonziel haben die Eisadler?

Nach der Meistersaison vor zwei Jahren und dem Halbfinal-Aus im Vorjahr geben die Eisadler angesichts der Neustrukturierung des Klubs für die neue Spielzeit ein wesentlich bescheideneres Saisonziel aus. „Wenn wir unter die ersten sechs kommen, bin ich zufrieden“, erklärte der Vereinsvorsitzende Lothar Grabe, „das sind wir auch unseren Fans schuldig.“

Grabe glaubt an den eingeschlagenen Weg und ist erfreut, dass die Anhänger in mehreren Fantreffen signalisiert haben, das Vorhaben des Klubs zu unterstützen.

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