Endlich dabei: Türkspor-Vollgranate gibt ihr Debüt und hat ein klares Ziel

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Reza Hassani bezeichnete seinen Neuzugang als Vollgranate. Die zündete aber nicht - wegen Corona und wegen einer schweren Verletzung. Jetzt ist der Neue wieder fit und haut ein klares Ziel raus.

Dortmund

, 28.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein halbes Jahr musste er zusehen und durfte seiner liebsten Freizeitbeschäftigung nicht nachgehen. Neben der Corona-Pandemie verhinderte auch eine schwerwiegende Knieverletzung, dass die Türkspor-Vollgranate, so taufte TSD-Coach Reza Hassani seinen neuen Schützling, gegen den Fußball treten durfte.

Jetzt ist der offensive Neuzugang aber wieder fit und hat am Samstag im Testspiel beim VfB Frohnhausen (2:1 für Türkspor) seine Premiere im TSD-Trikot gefeiert. Im Gespräch gab er ein klares Ziel für die künftige Spielzeit aus.

In der 63. Minute war es so weit. Da stolzierte Florian Juka nach langer, langer Pause wieder auf das Spielfeld. Hassani wechselte den 28-Jährigen für Jorge Jose Machado ein. Knapp eine halbe Stunde Spielzeit durfte Juka auf der Achterposition so wieder sammeln - seine ersten für seinen neuen Klub.

„Mir geht es gut. Es hat sich echt wieder nach Fußball angefühlt. Ich habe zwar ab und an nochmal kleine Schmerzen, aber die werden auch noch vergehen“, gibt sich Juka optimistisch.

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Die lange Pause war nicht einfach für den Offensivspieler, der vom TuS Bövinghausen nach Türkspor gewechselt ist. Juka hatte sich beim TuS einen Innenmeniskusriss zugezogen, gleich zwei Mal musste der 28-Jährige unter das Messer. „Bei der ersten Operation war die frische Naht von innen geplatzt, bei der zweiten Operation mussten die Ärzte mir dann 80 Prozent meines Meniskus abschneiden“, beschreibt Juka, der mittlerweile fast beschwerdefrei ist.

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Die Ausfallzeit entwickelte sich für Juka also schon zu einer längeren Leidenszeit. „Es war schwerer, als ich dachte. Viele meiner Kollegen, die mit dieser Verletzung schon Erfahrungen gesammelt haben, meinten zu mir, dass ich schon bald wieder auf dem Platz stehen kann. Bei mir war das leider nicht der Fall“, so Juka.

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Bei seinem neuen Klub im Dortmunder Norden fühlt sich Juka trotz Verletzungs- und Corona-Pause schon wohl. „Wir sind wie eine Familie. Es wird fast bei jedem Training gegrillt. Wenn man sich neben dem Platz versteht, dann auf dem Platz erst recht“, sagt Juka, der vor dem Saisonstart, am 6. September geht es für TSD mit einem Derby beim Kirchhörder SC los, eine Kampfansage heraushaut: „Es wäre eine Enttäuschung, mit dem Kader nicht aufzusteigen.“

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