"Endlich ein Hallentitel"

DORTMUND Der Premierensieger der Hallenfußball Kreis-Stadtmeisterschaft der über 40-Jährigen heißt Hombrucher SV. Im Finale setzte sich der Favorit mit 2:0 gegen den SC 97/08 Dortmund durch und darf sich neben dem Titel auch über 100 Liter Kronen-Bier freuen.

von Von Jan Büsse

, 18.02.2008, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für HSV-Akteur Jörg Niedzwicki war es trotz seiner langen und erfolgreichen Karriere im Dortmunder Fußball ein ganz besonderer Triumph. „Ich musste erst 44 Jahre alt werden, um ein Mal den Hallentitel zu gewinnen“, schmunzelte er. Seine Mannschaftskameraden machten sich da bereits ans Werk und füllten den ordentlich dimensionierten Pokal mit dem gewonnenen Gerstensaft, ob sie dem kalorienreichen Getränk auch sonst zugeneigt sind, war ihnen nicht anzusehen – Bierbäuche Fehlanzeige.

Auch beim ebenfalls ungeschlagen ins Finale eingezogenen SC 97/08 Dortmund spannte kaum etwas unter den sonnengelben Trikots. Trotzdem ging es im Finale eher mit einem dem Alter angemessenen Tempo zur Sache. Technisch war an den Darbietungen absolut nichts auszusetzen. An Ehrgeiz und Einsatzwillen mangelte es sowieso nicht. Positiv zudem, dass über die zwei Turniertage bei keinem der 24 Teams eine Rote Karte oder eine schwerwiegende Verletzung zu verzeichnen war.

Positives Fazit

Auch Rainer Werner von der Turnierleitung zog insgesamt ein positives Fazit: „Alles ist sportlich fair gelaufen und auch der Zuschauerzuspruch hat gestimmt.“

Für Gisbert Dankowski, stellvertretender Kreisvorsitzender, ist klar, dass diese Veranstaltung eine Neuauflage verdient: „Wir werden uns zusammensetzen und überlegen, wie man es noch besser machen kann. Man könnte zum Beispiel den Modus überdenken.“ Auch ein Umzug von der Halle Nord nach Renninghausen oder die Halle Brügmann ist möglich.

Einen kleinen Kritikpunkt gab es aber doch. FC Merkur und TSC Eintracht sagten erst zu und traten dann nicht an. Ähnlich verhielt sich die SG Gahmen, die am zweiten Turniertag einfach nicht erschien. „Auch da werden wir uns etwas überlegen“, kündigte Gisbert Dankowski an.

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