Erfolgsstory geht weiter: EHC erwartet in den Playoffs Klostersee

Eishockey-Oberliga

„Die Qualität ist jetzt ein andere“, blickt EHC-Trainer Frank Gentges auf die kommenden Aufgaben in den Playoffs gegen Klostersee. Nach Ost und West geht es in jetzt gegen den Süden.

DORTMUND

von Von Jürgen Schwabe

, 21.03.2011, 15:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Spiel gegen Essen war der erwartete Härtetest für die Elche vor dem Duell gegen den EHC Klostersee.

Das Spiel gegen Essen war der erwartete Härtetest für die Elche vor dem Duell gegen den EHC Klostersee.

Da spricht der Trainer aus Erfahrung der vielen Spiele in der Oberliga-Hinrunde: „Essen hat nicht nur am Sonntag seine Qualität bewiesen. Die Mannschaft ist top besetzt und kann mit Bad Nauheim sicher zu den besten Mannschaften in der Oberliga gezählt werden. Wir mussten erneut bis an unsere Grenzen gehen.“ Selten hat eine Mannschaft eine „Niederlage“ so bejubelt wie der EHC am Sonntag in Essen. Bereits nach dem 1:1 in der regulären Spielzeit feierten die EHC-Cracks den sicheren Punkt vor der Overtime – dieser Zähler langte für Platz eins im Nord-Ranking.

Erst die Meisterschaft in der Gruppe West und jetzt Platz eins in der Endrunde. Damit kann der EHC Dortmund mit breiter Brust in die Playoffs gehen. Allerdings sind einige Spieler angeschlagen und der Coach will die nächsten Trainingseinheiten abwarten, bis er den Kader für das erste Playoff-Spiel benennt. Doch wie immer auch die Dortmunder Truppe aussieht, die Elche treffen auf einen selbstbewussten Gegner. Gentges: „Klostersee hat immerhin Füssen geschlagen und somit herrscht schwimmen Team und Verein auf einer Euphoriewelle. Zudem müssen wir uns wieder auf eine unbekannte Mannschaft einstellen.“

In drei Tagen beginnen für die Dortmunder die „Endspiel-Wochen“. Der Partie am Freitag (20 Uhr) folgt das Duell am Sonntag (17.30 Uhr) in Klostersee. Bereits am kommenden Dienstag kommt es zum dritten Spiel in Dortmund. Dem EHC bleibt somit eine lange Reise unter der Woche Richtung Süden erspart – ein Vorteil des ersten Platzes. „Wir müssen uns neu aufstellen, doch das wird uns sicher gelingen“, ist Gentges überzeugt.

Lesen Sie jetzt