Erster Auswärtspunkt für starken OSC

Handball: Oberliga

"Die Jungs haben von der ersten Minute an gnadenlos Gas gegeben und ein überragendes Spiel abgeliefert", sagte OSC-Trainer Thorsten Stoschek nach den sechzig dramatischen Minuten in der Augustdorfer Witex-Halle vor 400 Zuschauern und sparte nach dem 29:29 nicht mit Lob für sein Team.

DORTMUND

, 24.10.2016, 08:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es gab eine Menge Gesprächsbedarf: Thorsten Stoschek mit seiner Truppe.

Es gab eine Menge Gesprächsbedarf: Thorsten Stoschek mit seiner Truppe.

Völlig verdient sicherte sich der Aufsteiger am Samstagabend in Ostwestfalen den ersten Auswärtspunkt. Und der zweite Zähler schien greifbar nah, als Markus Goracy 100 Sekunden vor der Schlusssirene zum 29:28 „einnetzte“. Die im Vorfeld favorisierten Gastgeber konterten jedoch mit freundlicher OSC-Unterstützung zum Ausgleich. Der letzte Ballbesitz für den Neuling blieb ungenutzt. Unter dem Strich ging das Remis für Stoschek im Rückblick auf die unterschiedlichen Spielphasen aber in Ordnung.

Der einzige Wermutstropfen: Torwart Dennis Zielony, bis dahin stark, sah kurz vor Ende der ersten Hälfte beim Stand von 15:10 eine umstrittene Blaue Karte (Disqualifikation mit Bericht), die eine Sperre nach sich ziehen wird. Zielony war bei der Abwehr eines Gegenstoßes mit dem Augustdorfer Angreifer zusammen geprallt. Überhaupt überschlugen sich die Ereignisse in den Schlussminuten vor dem Seitenwechsel.

Starker Auftritt

Denn ebenso bekam auch noch der HSG-Torjäger Felix Bahrenberg die Rote Karte und musste vorzeitig vom Feld. Bei einem Wurfversuch traf er das Gesicht von Nikita Maystrenko. Zumindest bleiben ihm Bericht und Sperre erspart. Ungeachtet dessen behaupteten die Dortmunder nach selbstbewusstem und starkem Auftritt eine verdiente 16:12-Führung in die Kabine. Die verflüchtigte sich aber unmittelbar nach Wiederanpfiff trotz Überzahl in nur zwei Minuten.

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Der Ausgleich richtete jedoch beim OSC keinen Flurschaden an. Charakterstark und dank hervorragender Einstellung antworteten die Rotweißen umgehend mit einem Viererpack. „Das war schon beeindruckend“, konstatierte Stoschek. Die Partie pendelte sich in der Folgezeit leistungsmäßig bei wechselnder Torfolge auf Augenhöhe ein. 

OSC: Zielony, Stumpf (26.-42.), Brüske (ab 42.); Bonkowski (2), Kreft (3), Lepine (4/2), Schürmann (2), Maystrenko (1), Edeling, Bekston (3), Goracy (2), Wulf (4), Schmitz (5), Lichte (3)

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