Eving siegt in Nachspielzeit

Fußball: Westfalenliga

Westfalenligist TuS Eving setzte durch einen überraschenden Erfolg über die Spitzenmannschaft aus Wattenscheid ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Dabei fiel die Entscheidung beim 2:1 (1:0)-Sieg mehr als spät.

DORTMUND

von Von Frank Büth

, 21.04.2013, 20:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
TuS Evings Yassir Mhani (links) im Zweikampf.

TuS Evings Yassir Mhani (links) im Zweikampf.

Der erste flott vorgetragene Angriff bedeutete gleich die Führung für die Evinger. Nino Saka startete einen fulminanten Flankenlauf, sein perfektes Zuspiel erreichte Mehmet Ayaz, der ohne große Mühe zum 1:0 traf (25.). Kurz vor der Pause war es erneut Torhüter Reis, der einen Kopball von Matthias Kaiser aus dem bedrohten Eck fischte und den Ausgleich der Gäste verhinderte. Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für die Gastgeber. Philipp Kasperidus sprang im Strafraum der Ball an die Hand und Ali Vural verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich (47.). Der TuS zeigte sich aber unbeeindruckt und spielte weiter mutig nach vorn. Ab der 65 Minute agierten die Evinger dann in Überzahl, weil Rene Löhr nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Eine Direktabnahme von Nino Saka und ein Kopfball von Piere Krause an die Querlatte leiteten die Schlussoffensive ein.

In der Nachspielzeit belohnte sich der TuS dann für seine couragierte Leistung. Nino Saka spielte Florian Juka frei, der im Strafraum von Torhüter Sören Rittmeier unsanft von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Spielertrainer „Dimi“ Kalpakidis eiskalt zum vielumjubelten 2:1-Endstand. „Der glückliche, aber verdiente Sieg wird uns einen Schub für die kommenden schweren Aufgaben geben; Routinier Stefan Reis hat uns mit seinen grandiosen Paraden im Spiel gehalten“, freute sich Dimitrios Kalpakidis.

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