FC Roj beendet am Saisonende die Zusammenarbeit mit Trainer Lorenz

rnFußball-Bezirksliga

Das ist eine Überraschung: Der Fußball-Bezirksligist FC Roj beendet am Saisonende die Zusammenarbeit mit Trainer Manuel Lorenz. Eigentlich hatten sich beide schon auf eine Verlängerung geeinigt.

Dortmund

, 08.04.2019, 15:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-Bezirksligist FC Roj beendet zum Ende der laufenden Saison seine Zusammenarbeit mit Trainer Manuel Lorenz. Ursprünglich sollte Lorenz, der den kurdischen Verein auf einen momentan hervorragenden fünften Platz führte, auch in der nächsten Serie das Kommando an der Eberstraße führen. Doch daraus wird nun nichts.

Unterschiedliche Ziele

„Die neue Sportliche Leitung und ich haben unterschiedliche Ziele“, sagte Lorenz dieser Redaktion, wollte aber keinen Zwist erkennen lassen: „Wir gehen nicht im Streit auseinander. Ich hätte zwar gerne weitergemacht, aber es ist nunmal so.“ Lorenz hatte ursprünglich geplant, mit drei, vier Neuzugängen den nächsten Schritt zu machen und die oberen Tabellenregionen in Angriff zu nehmen. „Doch man sagte mir frühzeitig, dass mein Konzept nicht angenommen wird“, so Lorenz. Der Coach will die aktuelle Saison „vernünftig zuende bringen“ und dann „gerne weiterttrainieren.“

Dass es beim FC Roj eine Veränderung gibt, war bislang auch noch nicht bekannt. Doch der bisherige Sportliche Leiter Kadir Anik sagt: „Ich bin aus zeitlichen Gründen als Sportlicher Leiter zurück getreten, die Planungen für die kommende Saison übernimmt ab sofort mein Nachfolger Yunus Kop.“ Kop hatte diese Position bereits früher inne, schaffte vor zwei Jahren mit Roj den Aufstieg in die Bezirksliga. Er kennt sich also aus.

„Wollten etwas Neues ausprobieren“

„Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit von Manuel Lorenz, aber wir wollen in der Zukunft etwas Neues ausprobieren“ sagte Kop und schiebt eine Begründung hinterher: „Manuel ist ein netter Kerl, leider ist er manchmal zu lieb zu den Spielern. Einige Akteure haben das zuletzt häufiger ausgenutzt.“

Der Großteil des Kaders soll beim FCR ausgetauscht werden. Nach eigenen Angaben steht Kop unter anderem in aussichtsreichen Gesprächen mit Spielern aus der Oberliga. Auch die finalen Gespräche mit dem neuen Übungsleiter befinden sich in den letzten Zügen. „Zu achtzig Prozent steht der neue Trainer fest. Da er aber noch bei einem anderen Verein engagiert ist, kann ich momentan leider keinen Namen nennen“ ergänzt Kop.

Lesen Sie jetzt