FCB mit verdientem 2:1-Sieg gegen Heven

FC Brünninghausen

Der FC Brünninghausen scheint sich im Abstiegskampf gefangen zu haben und bezwang den Aufstiegsaspiranten TuS Heven verdient mit 2:1 (0:1).

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 06.05.2012, 19:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine als Flanke gedachte Hereingabe von Maik Knapp segelte an Freund und Feind vorbei und senkte sich in die lange Ecke zum 0:1. Vom Rückstand beeindruckt, brauchten die Brünninghauser etwas Zeit, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Ab der 30. Minute hatten sich die Gastgeber erholt und spielten wieder beherzt nach vorne. Eine starke Partie bot vor allem Raimund Büth, der im defensiven Mittelfeld mit Übersicht und guten Offensivaktionen überzeugte. So auch in der 37. Minute, als er Paul Polok in Szene setzte. Der Angreifer scheiterte aber gleich doppelt an Hevens Schlussmann Marvin Weusthoff. In die Halbzeit ging es daher mit einem Rückstand. Was die Mannschaft von Trainer Frank Eigenwillig nach der Pause ablieferte, war aller Ehren wert. Der für Denis Boutagrat eingewechselte Tobias Schmitz traf gleich in der 47. Minute mit einem Volleyschuss die Latte, kurze Zeit später setzte er einen Kopfball auf das Tornetz. Der Ausgleich war längst überflüssig. Christian Wazian flankte von rechts in den Strafraum, Dominic Tempel verlängerte den Ball per Kopf, sodass Paul Polok am langen Pfosten nur noch einschieben musste (56.).

Wer glaubte, dass sich die Gastgeber mit einem Punkt gegen den bisherigen Tabellenvierten zufrieden geben würden, der täuschte sich. 10 Minuten nach dem Ausgleich fasste sich Tim Harbott ein Herz und verwandelte einen Freistoß direkt aus circa 25 Metern – 2:1 (66.). Sven Barton hätte mit einem Distanzschuss in der 74. Minute beinahe noch für klarere Verhältnisse sorgen können. Die Gäste, bei denen mittlerweile der frühere Hombrucher Kenan Doric spielte, fanden kein probates Mittel mehr gegen die gute Defensive des FCB. In der zweiten Hälfte brachten sie es auf einen Torschuss. Als in der 85. Minute auch noch Hevens Kapitän Besim Kasumi Gelb-Rot sah, war die Messe gelesen.

Trainer Frank Eigenwillig war die Erleichterung anzumerken: „Ich bin sehr stolz auf das Team. Es war ein sehr wichtiger Sieg.“ Der Sportliche Leiter Michael Griehsbach zollte den „Jungen Wilden“ wie Büth, Schmitz oder Wazian Respekt: „Das ist unser Weg. Die jungen Leute brauchen Vertrauen, auch wenn sie Fehler machen.“   

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