Feier zum 60-jährigen Bestehen des DOGC

Golf: Tradition in der Reichsmark

Eigentlich kam er einige Jahre zu spät auf die (Golf-)Welt. Nach vier vergeblichen Versuchen, dem ersten schon 1932, hoben am 3. Dezember 1956 49 Gründungsväter und -mütter im "Römischen Kaiser" den Dortmunder Golfclub aus der Taufe. Am Samstag feiert der Club sein 60-jähriges Bestehen.

DORTMUND

29.06.2016, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feier zum 60-jährigen Bestehen des DOGC

Ein Blick auf das inzwischen vier Mal umgebaute Klubhaus an der Syburg.

Das Eintrittsgeld betrug 500 DM, der Jahresbeitrag 350 DM für Einzelpersonen, 450 für Ehepaare. Inzwischen auf 1245 Mitglieder angewachsen, feiert der Club am Samstag mit einem jahreszeitlich angemessenen Sommerfest nach dem Jubiläumsturnier sein 60-jähriges Bestehen.

Einem Hinweis von Schatzmeister Herman Bröckelschen, das Gut Reichsmark sei zu pachten, verdankt der junge Club seine heutige Heimat. Am 31. Mai 1957 schloss er mit der damaligen Besitzerin Jutta Wahnschaffe, geb. Overweg einen Pachtvertrag über das Gelände im Dortmunder Süden. Dort wurde nach Plänen des Stuttgarter Architekten Dr. Bernhard von Limburger sofort mit dem Bau eines 18 Loch-Platzes begonnen. Zunächst aber mussten sich Dortmunds Golfer mit vier Löchern bescheiden. Mitte August 1959 waren neun Löcher fertiggestellt, Mitte Juli 1970 wurde die 18-Bahnen-Anlage in Betrieb genommen, damals die erste in Westfalen.

15 Präsidenten

Seit März 1961 gab es auch – das inzwischen viermal umgebaute – Clubhaus auf gekauftem Grund. 15 Präsidenten hat der Dortmunder Golfclub seit seit Gründung gehabt. Der erste, damals nur Vorsitzender, war Hans-Jürgen Berninghaus. Am längsten präsidierte Wilhelm Weber, von 1977 bis 1986. Seit April 2016 steht Dr. Horst Brenner an der Spitze des Clubs. Der 63-jährige niedergelassene Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin war schon von 2002 bis 2008 Präsident.

„Qualität nach außen und innen gewährleisten“, ist Brenners Motto. In der Praxis heißt das, einen attraktiven Platz anbieten, der sportlich anspruchsvoll ist, aber auch Durchschnittsspielern Spaß und Freude bringt. Dazu soll der Club sich in seinem Innenleben lebendig, kommunikativ und innovativ präsentieren mit Angeboten für jung und alt. „Tradition in modernem Gewand“ ist die Leitlinie des Clubs, der stolz auf seine Vergangenheit und neugierig auf seine Zukunft ist. 

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