FLVW stellt Bedingung für den Re-Start im Amateurfußball in 2020

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Wird in diesem Jahr in Westfalen noch Amateurfußball gespielt, oder eher nicht? Der FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders hat eine erste vorsichtige Einschätzung abgebeben und eine Bedingung genannt.

Dortmund

, 17.11.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Ende Oktober beziehungsweise offiziell Anfang November herrscht auf den Amateurfußballplätzen in Westfalen Leere. Die Corona-Maßnahmen der Bund-Länder-Runde, die seit dem 2. November gelten, haben den Spiel- und Trainingsbetrieb völlig lahmgelegt. Wann und wie es weitergeht, ist derzeit noch völlig offen. Nun aber hat der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen eine Sitzung angekündigt, die viele offene Fragen klären könnte.

Wann wird die Saison fortgesetzt? Wie wird sie fortgesetzt? Ab wann darf wieder trainiert werden? Und gibt´s in diesem Jahr überhaupt noch einmal Amateurfußball auf den Sportplätzen Westfalens? Momentan beschäftigen viele offene Fragen die Amateurkicker und -Trainer der Region. In einer Sitzung versucht der FLVW, sich den Themen anzunehmen und Lösungen zu finden.

Bereits am Dienstagabend (17. November) treffen sich die zuständigen Funktionäre zu einer virtuellen Sitzung des Verbandsfußballausschusses. Um 18 Uhr solle die Videokonferenz starten, teilt Manfred Schnieders, Vizepräsident des FLVW, mit.

Trainingsbetrieb für Kinder? FLVW muss noch telefonieren

Aktuell müsse Schnieders noch einige Telefonate angehen, teilte er am Montagmittag mit. Der Vizepräsident wolle beispielsweise mit politischen Entscheidungsträgern des Landes klären, inwieweit der Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche möglich sei. Entsprechende Sondergenehmigungen für die Nachwuchskicker gibt es nämlich beispielsweise schon in Berlin und in Thüringen. Dort ist der Trainingsbetrieb unter bestimmten Auflagen erlaubt. Entsprechende Ergebnisse wolle Schnieders dann während der Videokonferenz diskutieren. In Westfalen ist der Trainingsbetrieb für Kinder derzeit nämlich noch verboten.

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Ansonsten achtet Manfred Schnieders derzeit wieder verstärkt auf die Entscheidungen der Politik und richtet sich danach. Zu der Frage, ob in diesem Jahr noch einmal gekickt werden kann, konnte Schnieders zwar keine konkrete Antwort geben, eine erste Tendenz gab er aber dennoch. „Wenn ab Anfang Dezember nicht trainiert werden darf, dann macht es keinen Sinn, in diesem Jahr noch zu spielen. Das ist Fakt. Wir haben den Vereinen bislang zwei Wochen Vorbereitungszeit zugestanden. Das werden wir auch künftig tun“, so Schnieders.

Klappt es in diesem Jahr hingegen nicht mehr mit dem Spielbetrieb, dann könnte es gut möglich sein, dass es für die Amateurkicker bereits Anfang Januar weitergeht. Den Rahmenterminkalender, der eine Fortsetzung der Saison für den 24. Januar 2021 vorsieht, müsse dabei nicht geändert werden. „Die Nachholspiele könnten wir ja schon vorher ansetzen. Aber auch all das hängt von den politischen Entscheidungen ab“, betont Schnieders erneut.

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