Friers will Brünninghausen noch besser aufstellen

Fußball: Oberliga

Meisterschaftspause im Amateurfußball: Während auch die Spieler des Oberligisten FC Brünninghausen das freie Wochenende nutzten, um neue Energie zu tanken, zieht der Sportliche Leiter Klaus-Dieter Friers im Gespräch mit Udo Stark eine Zwischenbilanz und verrät, wie er sich eine erfolgreiche Zukunft am Hombruchsfeld vorstellt.

von Udo Stark

Dortmund

, 22.11.2016, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fehlte beim ersten Training: Dominik Behrend.

Fehlte beim ersten Training: Dominik Behrend.

15 Punkte nach 14 Spielen und Tabellenplatz zwölf – wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Ausbeute?

Mein persönlicher Plan sah vor, pro Halbserie 20 Punkte zu holen, das müsste für den Klassenerhalt reichen. Das wird in der Hinrunde bei noch ausstehenden Spielen in Rhynern und Ennepetal sowie gegen Neuenkirchen zwar schwer, aber ich habe Vertrauen in die Mannschaft und in unseren Trainerstab und glaube, die Jungs werden in der Lage sein, in der Rückrunde noch besser zu punkten. Auch, weil wir dann deutlich mehr Heimspiele haben.

Wir schwer wird es, die Liga zu halten?

Das ist schon eine mächtige Aufgabe für einen Aufsteiger, zumal man davon ausgehen muss, dass mindestens drei Mannschaften absteigen werden. Der Kader verfügt aber auf jeden Fall über genügend Potenzial, um die Klasse zu halten.

Haben Sie nicht insgeheim gehofft, dass im ersten Oberliga-Jahr mehr möglich sein könnte als „nur“ der Klassenverbleib?

Wir wussten von Anfang an, dass es allein darum geht, nicht gleich wieder abzusteigen. Ich denke, vielleicht fünf, sechs Vereine in dieser Liga arbeiten ähnlich wie wir, bei allen anderen gibt es teilweise schon deutlich professionellere Strukturen. Wir wollen irgendwann auch mal dahin kommen. Aber momentan sind uns nach oben hin noch Grenzen gesetzt.

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Welche Rolle spielt der Trainerstab bei der Zukunftsplanung?

Alen Terzic und sein Stab machen einen super Job, sie arbeiten Fußball nahezu täglich für den FCB. Als Verein kann man sich nur glücklich schätzen, solche Leute zu haben. Es muss unser Ziel sein, sie über Jahre hinaus zu halten. Wir müssen aber auch bestrebt sein, ihnen noch bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Derzeit steht für das Training dreimal pro Woche ein halber Platz zur Verfügung. Da sind wir unbedingt gefordert, dies nach Möglichkeit im Frühjahr zu ändern.

Welche Verbesserungen streben Sie außerdem an?

Wir möchten wichtige Spieler auch nach dem Ende ihrer aktiven Zeit in irgendeiner Form an uns binden, um auch in diesem Bereich Kontinuität zu wahren. Andreas Kluy oder Dominik Behrend, mit denen ich schon darüber gesprochen habe, wären dafür geradezu prädestiniert. Beide identifizieren sich mit dem Verein, solche Leute gehören einfach in den Fußballvorstand, andere könnten später nachrücken. Da verfügen wir über ein Potenzial, auf das nicht viele Klubs zurückgreifen können. Mir macht die Zusammenarbeit mit diesen Jungs riesigen Spaß.

Zurück zum Tagesgeschäft: Gibt es Überlegungen, den Kader in der Winterpause zu verstärken – oder könnte es sonstige Veränderungen geben?

Es gibt immer Spieler, die mit ihrer Situation nicht zufrieden sind. Daher werden uns im Winter wohl zwei bis vier Akteure verlassen. Klar ist auch, dass wir den Kader sinnvoll ergänzen wollen. Mit Unai Roldan Urbiola, einem Offensivspieler aus der zweiten Mannschaft von CA Osasuna, der mit BVB-Profi Mikel Merino nach Dortmund kam, steht der erste Neuzugang bereits fest. Er ist 20 Jahre alt, trainiert seit Längerem bei uns mit und ist ab 1. Januar spielberechtigt. Dazu sollen noch ein bis zwei weitere neue Leute kommen, entwicklungsfähige Spieler aus unserer Region.

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