Für Aufsteiger Kirchderne zählt nur Klassenerhalt

Fußball: Bezirksliga

Zur Saisoneröffnung des Bezirksliga-Aufsteigers Viktoria Kirchderne hat Trainer Volker Bolte sechs seiner sieben Neuzugänge begrüßt. Lediglich Urlauber Tayfun Türkoglu, der die Viktoria im Mittelfeld verstärkt, fehlte. Der Top-Transfer ist Christian Fröse, der vom Fußball-Westfalenligisten Westfalia Wickede an die Kirchderner Weiche wechselte.

DORTMUND

, 03.07.2016, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für Aufsteiger Kirchderne zählt nur Klassenerhalt

Kirchdernes Trainer Volker Bolte begrüßt seine Neuen: (v.l.) David Olesch, Justin Nordberg, Soufyan Mohsen Beouyenzer, Junior Kingsley Ndubueze, Sebastian Preuß, Christian Fröse

"Christian ist auf vielen Positionen einsetzbar und soll als erfahrener Spieler die Mannschaft führen", sagt Volker Bolte.  Justin Nordberg (zuletzt TuS Körne) und Junior Kingsley Ndubueze (Hombrucher SV II) sollen im Angriff den abgewanderten Danny Bredehorn ersetzen, der in der vergangenen Saison 23 Tore für die Viktoria erzielte.

Neues System

Torhüter Sebastian Preuß (ebenfalls Hombrucher SV II) wird sich mit dem bisherigen Stammtorhüter Jonas König einen heißen Kampf um die Nummer eins liefern. David Olesch (SC Dorstfeld 09) ist als Sechser eingeplant, Soufyan Mohsen Beouyenzer verstärkt als Außenverteidiger die Defensive. „In der Vorbereitung werden wir neben dem bewährten 4-3-3 System, mit dem 3-5-2 ein neues System einstudieren, um flexibler auf die Gegner reagieren zu können“, blickt Bolte auf seine Planungen.

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Der Trainer, der bereits in sein zehntes Jahr als Trainer in Kirchderne geht, sieht den Werner SC und den FC Overberge als Aufstiegsfavoriten. Aus Dortmunder Sicht stuft er den TuS Hannibal als stärkste Mannschaft ein. „Wir sind gut aufgestellt und wollen zunächst den Klassenerhalt sichern“, äußert sich Bolte zum Saisonziel.

"Enormer Siegeswille"

„Das Team verfügt über einen enormen Siegeswillen und hat viele Spieler, die auf mehreren Positionen spielen können“, so Co-Trainer Florian Buchholz. Der Sportliche Leiter Frank Schäfer wünscht sich zur Rückkehr in die Bezirksliga nach 24 Jahren Abstinenz, zum Auftakt natürlich ein Heimspiel gegen einen Lokalrivalen.  

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