Für den Hombrucher SV zählt nur der Klassenerhalt

Fußball: Landesliga 3

Pünktlich zur Präsentation des neuen Kaders hat Fußball-Landesligist Hombrucher SV noch eine Verstärkung an Land gezogen. Paul Njamfa vom Uckermarker Kreisligisten Dedelower SV ist der 19. und letzte Neuzugang im Team von Trainer Markus Gerwien - und mit 28 Jahren zugleich ältester Akteur der blutjungen Truppe mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 21,5 Jahren.

von Udo Stark

DORTMUND

, 26.07.2016, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für den Hombrucher SV zählt nur der Klassenerhalt

Packen eine schwierige Aufgabe voller Zuversicht an: Hombruchs Trainer Markus Gerwien (stehend, 3. v. r.) mit seinen Neuzugängen bei der offiziellen Mannschaftspräsentation.

Nach einem Wohnungswechsel nach Dortmund hatte der aus Kamerun stammende Mittelfeldakteur im Training beim HSV vorgespielt und einen glänzenden Eindruck hinterlassen. „Auch seine Mitspieler waren von ihm begeistert“, berichtet Gerwien, der ein wenig mehr Erfahrung durchaus gebrauchen kann.

Kompletter Neubeginn

Neun seiner Spieler waren in der Vorsaison noch im Juniorenbereich aktiv. Einer von ihnen: Eigengewächs Kevin Mattes, der von seinem Trainer zum Kapitän ernannt wurde und dem trotz seines geringen Alters zugetraut wird, eine Führungsrolle zu übernehmen.

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Mit nur wenigen verbliebenen Akteuren aus dem Vorjahreskader steht Markus Gerwien vor einem kompletten Neubeginn. Doch wie der Sportliche Leiter Detlef Severidt hat er in den vergangenen Monaten viel Zeit und Energie verwendet, um ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine zu stellen, das in der Lage sein soll, die Liga zu halten.

"Guter Charakter"

„Die Mannschaft hat einen sehr guten Charakter, alle ziehen mit, die Stimmung ist gut und es macht riesig Spaß, mit den Jungs zu arbeiten“, urteilt der Trainer zur Halbzeit der Vorbereitung. Die Grundlagenarbeit sei abgeschlossen, jetzt gehe es bis zum Punktspiel-Start darum, eine Formation zu finden. Zufrieden ist Gerwien mit dem Offensivspiel, wenngleich er den 9:1-Kantersieg am Donnerstag bei Bezirksligist SV Herbede keinesfalls überbewerten will, „an der Stabilität in der Defensive „müssen wir allerdings noch arbeiten.“

Dass es trotz guter Ansätze „eine ganz schwierige Saison“ (so Vorsitzender Thomas Richarz) wird, ist allen Beteiligten klar. „Aber ich bin von dieser neuen Mannschaft ebenso vollends überzeugt wie vom Trainerstab“, stellte der HSV-Chef klar. Zeit und Geduld seien indes wichtige Wegbegleiter. Auch Gerwien weiß: „Zum Start können wir noch nicht bei hundert Prozent sein. Erst im November wird sich das wahre Leistungsvermögen der Truppe zeigen.“ 

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