Für die Dortmunder Schülerinnen geht es um den Titel

Goethe-Handballerinnen im Finale der Schul-WM

Der Traum der Handallerinnen des Dortmunder Goethe-Gymnasiums geht weiter. Souverän haben sie sich am Dienstag gegen Brasilien durchgesetzt und stehen nun im Finale der Schul-WM. Am Mittwoch geht es für die Mädchen um alles.

Katar/Dortmund

, 27.02.2018, 13:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für die Dortmunder Schülerinnen geht es um den Titel

Finale, wir kommen! Die Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums stehen im Endspiel der Schul-WM. © Goethe-Gymnasium

Der nächste Schritt ist getan: Die Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums stehen im Finale der Schul-WM. „Mir bleibt nichts übrig, als den Mädels von Herzen zu gratulieren. Sie haben es sich absolut verdient, ins Finale zu kommen“, sagt Trainerin Zuzana Porvaznikova nach dem verdienten Sieg gegen die Schülermannschaft aus Brasilien. Über 50 Minuten hatte ihr Team nahezu alles im Griff, sodass letztlich ein souveräner 33:26 (16:11)-Sieg zu Buche steht.

Diszipliniertes Spiel

Das lag vor allem daran, dass die Goethe-Schülerinnen sehr diszipliniert spielten - auch in Situationen, in denen die Brasilianerinnen mit Sieben gegen Sechs spielten. Aber auch im Angriff überzeugte das deutsche Team und spielte konsequent über die Flügel. „Da gab es zwar den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler, aber die nehme ich in Kauf“, so Porvaznikova. „Ich bin absolut stolz auf diese Mannschaft, wie die Spieler als Team an sich geglaubt haben, wie sie geschlossen aufgetreten sind und wie sie gekämpft haben.“

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Schon zur Halbzeit arbeiteten sich die Goethe-Schülerinnen einen Fünf-Tore-Vorsprung, den sie sich bis zum Schluss nicht nehmen ließen und sogar auf sieben Treffer ausbauten. Dabei ragten aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung Dana Bleckmann (7) und Hannah Kriese (8) mit ihren Toren heraus.

Videoanalyse am Abend

Im Finale treffen die Mädchen am Mittwoch (13 Uhr MEZ) auf Ungarn. Die Goethe-Schülerinnen werden sich gut darauf vorbereiten. Porvaznikova kündigte schon kurz nach dem eigenen Spiel an, dass sie sich spätestens am Abend mit ihren Spielerinnen zur Videoanalyse zusammensetzt.

„Ich glaube, sie haben Hunger auf morgen, da auch noch was zu reißen“, sagt Porvaznikova. Vorher steht für die Mädchen allerdings Regeneration auf dem Plan. „Wir fahren gleich zu den Jungs in die Halle, damit die morgen auch das Finale spielen können“, sagt Carlotta Fege. Das anfeuer half: Die deutschen Handball-Jungen aus Berlin haben Polen mit 35:30 geschlagen und stehen ebenfalls im Finale. Dort treten sie am Mittwoch gegen Österreich an.

"Mission ist noch nicht beendet"

Egal, was im Mädchen-Finale passiert, Trainerin Porvaznikova genießt die Zeit mit ihrer Truppe: „Das Gefühl zu haben, hierzu zu gehören, als Goethe-Gymnasium, zu den zwei besten Schulmannschaften der Welt, das macht mich unheimlich stolz.“ Doch das Ziel ist auch klar: „Mittwoch geht‘s um alles, die Mission ist noch nicht beendet.“

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Fürs Goethe-Gymnasium im Einsatz: Dana Bleckmann, Carlotta Fege, Anna Filmar, Julie Hafner, Emily Hagedorn, Lena Hausherr, Alexandra Humpert, Greta Köster, Hannah Kriese, Mariuca Patru, Franca Pfänder, Mia Schmidtmann, Thara Sieg, Mariel Wulf
Tore: Hausherr (4), Bleckmann (7), Kriese (8), Patru (3), Hagedorn (4), Wulff (2), Fege (3), Hafner (2)
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