Für RW Germania zählt nur der Aufstieg

Fußball: Kreisliga A1

RW Germania nimmt in der Gruppe 1 einen neuen Anlauf in Richtung Bezirksliga-Aufstieg, hinten muss sich Kellerkind SV Berghofen einen neuen Trainer suchen. Die SF Nette wissen derweil zu überraschen. Wir ziehen eine erste Bilanz der Fußball-Kreisliga A1 nach den bislang sechs absolvierten Spieltagen dieser Saison.

Dortmund

, 20.09.2017, 16:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für RW Germania zählt nur der Aufstieg

RW Germania (rote Trikots) will diese Saison den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen.

Spitzenreiter: RW Germania hat das verlorene Aufstiegsspiel gegen Phönix Eving gut verkraftet, auch den Weggang des Torjägers vom Dienst, Yannik Tielker. 41 Treffer hatte der Neu-Frohlinder für Germania erzielt. "Wir haben das nicht nur kompensiert, weil wir kurzfristig Heinrich Wottschel reaktiviert haben, sondern weil auch unsere jungen Leuten aktuell einen wichtigen Entwicklungsschritt machen", erklärt Trainer Frank Eigenwillig.

Stabiler und intakter Tabellenführer

Das Ziel ist klar: "Was soll ich damit hinter dem Berg halten? Wir waren Zweiter und wollen uns verbessern." Es läuft gut, fünf Siege und eine Niederlage sprechen dafür, dass der Tabellenführer stabil und intakt ist.

Die Überraschung: Aufsteiger SF Nette startete fulminant, musste zwar nach vier Siegen zwei Niederlagen hinnehmen, zählt aber immer noch zu den Lichtblicken. Trainer René Pusch schätzt die Situation so ein: "Wir hatten den Aufstiegsschwung mitgenommen und uns auch gut verstärkt. In Westhofen, wo wir 3:5 verloren, und beim 1:7 gegen Germania haben wir jetzt mal Lehrgeld bezahlt." Pusch sagt, am Sonntag in Barop gehe es nun darum, nicht den Anschluss zu verlieren.

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Der Tabellenkeller: Noch punktlos sind SV Berghofen und SC Osmanlispor. Davor rangiert ein Trio mit sechs Punkten, bestehend aus Kirchhörder SC II, SuS Oespel-Kley und BSV Schüren II. Besonders der SV Berghofen, der sich namhaft verstärkt hatte, SuS Oespel-Kley mit dem erfahrenen Trainer Thorsten Nilkowski und der zuvor gut postierte Kirchhörder SC II waren weiter vorne erwartet worden.

Cebula wirft das Handtuch

Konsequenzen hatte das jetzt beim SV Berghofen, wo Trainer Damian Cebula am Wochenende das Handtuch warf: "Das war ein schleichender Prozess. Natürlich haben die schlechten Ergebnisse eine Rolle gespielt, aber mir fehlte das Vertrauen der Mannschaft. Das des Vorstandes habe ich gespürt." Das ist auch aus den Worten des Vorsitzenden Kai Oberndorf herauszuhören: "Die Hauptschuld hat nicht der Trainer getragen. 60 Prozent liegt an der Mannschaft."

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Der Toptorjäger: Michael Podschwatke (37, acht Tore): Der in der fünften Saison für Blau-Weiß Huckarde spielende Routinier führt seine hohe Trefferzahl auf das "Spielglück" seiner Mannschaft zurück. "Der Ball kam immer wieder günstig zu mir. Ich habe dann auch die Erfahrung und mache ihn rein." Podschwatke, der mit Huckarde Siebter ist, erklärt: "Ich bin mit meinen 37 Jahren der Älteste bei uns. Aber es macht mir Spaß, mit den jungen Leuten."

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