Fußball-Bezirksliga: Wächtler nimmt seinen Hut

DORTMUND Jetzt ist es also raus. Bernd Wächtler, Trainer beim Bezirksligisten SV Brackel, und der Verein gehen ab sofort getrennte Wege.

von Jan Büsse

, 28.10.2008, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zurückgetreten: Bernd Wächtler. </p>

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Das aber "in beiderseitigem Einvernehmen", wie Wächtler und auch der Vorsitzende Olaf Schäfer betonen. Wer in Zukunft das Training in Brackel leiten wird, ist noch offen.Vertrauen ist nicht mehr da

Die Initiative zu diesem Schritt sei von ihm ausgegangen, erklärte Wächtler, der erst im Januar die Aufgabe übernommen hatte. Offenbar spürte der Trainer nicht mehr das uneingeschränkte Vertrauen von Teilen des Vorstands und entschloss sich deshalb zu diesem Schritt. Gerüchte, dass vor allem die Zusammenarbeit mit Teammanager Paul Reckart nicht immer reibungslos funktioniert habe, machten dabei schon länger die Runde. "Ich habe größten Respekt vor Bernds Entscheidung. Von sich aus zu sagen, dass es nicht mehr passt, zeugt von Größe", sagte Schäfer gestern. Schwacher Start

Ein Konfliktfeld stellte sicherlich die sportliche Entwicklung dar. Zwölf Punkte aus elf Spielen bedeuten Platz elf in der Tabelle - deutlich weniger als man sich in Brackel nach zahlreichen Neuverpflichtungen zu Saisonbeginn erhofft hatte. "Sicherlich hatten und haben wir zahlreiche Ausfälle, aber vom Potenzial wäre mehr drin gewesen", sagt auch Schäfer. Und auch Wächtler ist sich sicher: "Das Saisonziel Platz fünf bis neun ist allemal noch drin." Welcher Trainer sich als nächstes an den zweifellos hohen Brackeler Ansprüchen versucht, steht dabei noch nicht fest. "Ich kann dazu keine Aussage machen, das muss erst im Verein abgestimmt werden", sagte Schäfer.

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