Der Routinier und das Vorzeige-Talent bleiben dem ASC 09 Dortmund treu

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In der Fußball-Oberliga läuft für den ASC 09 Dortmund gar nichts nach Plan. Trotzdem haben nach Kapitän Kevin Brümmer zwei weitere wichtige Offensivkräfte um ein weiteres Jahr verlängert.

Dortmund

, 11.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Um die Offensive muss sich Aplerbecks Sportlicher Leiter Samir Habibovic in der kommenden Spielzeit keine großen Sorgen machen. Drei Topspieler aus dem vorderen Segment haben jetzt verlängert. Darüber ist er froh. Doch er hat andere Probleme. Die Tabellensituation. Die Trainerfrage.

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Samir Habibovic ist deshalb aktuell schlecht drauf. Die sportliche Situation beim ASC 09 Dortmund gefällt ihm gar nicht. Die Mannschaft liegt mit mikrigen 20 Punkten auf Rang 14 der Oberliga. Gestartet war der Klub, um ganz oben mitzuspielen. Zwei dritte Plätze in Serie hatten Begehrlichkeiten geweckt.

Der Routinier und das Vorzeige-Talent bleiben dem ASC 09 Dortmund treu

Daniel Schaffer (r.) hat um ein weiteres Jahr beim ASC verlängert. © Stephan Schuetze

Doch weder Trainer Daniel Sekic noch sein Nachfolger Tim Schwarz haben das Team bisher auf Kurs gebracht. Ob es im neuen Jahr mit Tim Schwarz überhaupt weitergeht, steht auch noch nicht fest. Nach der Partie am Sonntag werden sich die Verantwortlichen und Schwarz zusammensetzen und gucken, ob es im neuen Jahr zusammen weitergeht.

Zumindest bei den Planungen für die kommende Spielzeit geht es voran. Kapitän Kevin Brümmer war schon vorangegangen und hat um ein weiteres Jahr verlängert. Jetzt kommen zwei weitere wichtige Spieler hinzu. Daniel Schaffer und Lars Warschewski. Zwei Stützen.

Der Routinier und das Vorzeige-Talent bleiben dem ASC 09 Dortmund treu

Lars Warschewski (r.) bleibt beim ASC. © Stephan Schuetze

Schaffer gehört mit seinen 31 Jahren zu den wenigen Erfahrenen auf dem Feld. Er ist zwar nicht der große Redner, ist durch seine Art Fußball zu spielen aber trotzdem ein Antreiber auf dem Platz. Er begeistert mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seiner Leidenschaft. Er sucht häufig das Eins-gegen-eins und rüttelt durch gelungene Aktionen so seine Kollegen wach. „Ich bin wirklich froh, dass Daniel uns weiter erhalten bleibt“, sagt Samir Habibovic.

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Lars Warschewski gehört mit seinen 20 Jahren noch zu den Talenten des Teams. Er ist aber von den Akteuren, die in den vergangenen beiden Jahren aus dem Juniorenbereich gekommen waren, mit Abstand am weitesten. Er ist der Mann für das Besondere.

Lars Warschewski ist häufig einen Schritt voraus

Sein aufrechter Laufstil lässt Außenstehende manchmal vermuten, dass er eingebaute Bremse in sich trägt. Umso verwundert sind sie dann, wenn Warschewski häufig im Laufduell plötzlich einen Schritt vor seinem Gegenspieler steht. Habibovic bezeichnet ihn als einen echten Straßenzocker mit unglaublichen Qualitäten.

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In den vergangenen Wochen haben Schaffer und Warschewski dem ASC verletzungsbedingt gefehlt. Das war sichtbar. Ihre Frechheit, ihr Willen und ihr Können, auch mal etwas Unvorhergesehenes zu machen, hätten der Mannschaft definitiv weitergeholfen.

Warschewski und Schaffer sind Sonntag beide im ASC-Kader

Warschewski kehrt am Sonntag gegen den SC Paderborn II zurück in den Kader, Schaffer war in der Vorwoche gegen den SC Wiedenbrück (0:1) schon wieder eingewechselt worden. „Die beiden Jungs tuen uns gut. Und wie Lars wieder beim Training aufgedreht und die Gegner stehen lassen hat, war der Wahnsinn“, sagt Habibovic. Ein Talent und ein Routinier als Hoffnungsträger für Sonntag. Das Team benötigt beide unbedingt.

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