Fußball: Richard Stahl verstärkt SV Brackel

DORTMUND Im Moment herrscht allenthalben Ruhe auf den Fußballplätzen Dortmunds. Aber die Pause ist nur kurz, denn bereits Ende des Monats steigen die meisten Teams wieder ins Training ein. Und dann müssen die Trainer anfangen, aus Neuzugängen und Arrivierten eine Mannschaft zu formen.

von Von Jan Büsse

, 09.06.2008, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verabschiedung beim SV Brackel

Verabschiedung beim SV Brackel

Die meiste Arbeit kommt diesbezüglich wohl auf Bernd Wächtler, Trainer vom Bezirgsligisten SV Brackel zu. Der in der Winterpause zum SVB gekommene Coach hat seinen Kader kräftig durcheinander gewirbelt und wird nun versuchen, die letzte wenig erfeuliche Saison (Platz 12) vergessen zu machen.

Sahm bleibt beim SVB

Dabei helfen soll Richard Stahl. Der 24-Jährige Mittelfeldspieler wechselt vom A-Ligisten TSC Eintracht nach Brackel. „Ein sehr schneller Spieler, der mit Sicherheit das Potenzial für die Bezirksliga hat“, freute sich Wächtler.

Christoph Sahm hat sich nach langer Bedenkzeit nun ebenfalls entschieden, eine weitere Saison in Brackel zu spielen. „Wir haben uns an den richtigen Stellen verstärkt und sind in der Offensive stärker besetzt“, so Wächtler.

 Auch die Abgänge von Sascha Ambacher (TuS Körne) und Libero Jonas Bauer (studienbedingt) glaubt Wächtler gut kompensieren zu können. „Wir müssen jetzt als Mannschaft zusammenfinden, dann bin ich mir sicher, dass wir mit der Abstiegszone nichts zu tun haben werden“, sagte Wächtler.

Auch bei SuS Derne wird sich im personellen Bereich wohl nicht mehr viel tun. Allerdings muss SuS-Coach Holger Tremblau (Foto) in Christopher Kaiser (SV Holzwickede) noch einen Abgang verkraften. „Ich akzeptiere, dass er geht. Auch wenn es schade für uns ist, weil er ein guter Spieler ist. Der SV ist ein Verein, wo er sich weiterentwickeln kann“, sagte Tremblau.

SuS setzt auf Jugend

Generell setzt er auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. „Das ist zwar auch ein bisschen riskant, aber sie sollen bei uns ihre Chance erhalten“, so Tremblau.

Auch Landesligist TuS Eving-Lindenhorst hat einen Abgang zu verzeichnen. Ioannis Tsotoulidis wechselt zum Landesliga-Aufsteiger BG Schwerin. Laut Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis haben sich Verein und Spieler im Guten getrennt.

Lesen Sie jetzt