Fynn Schwiegelshohn in seinem Tatendrang gestoppt

Leichtathletik

Ein Sprung über den Wassergraben, bei dem Fynn Schwiegelshohn (LG Olympia) unglücklich aufkam, zerstörte in Dessau alle Meisterschafts-Hoffnungen von Dortmunds bestem Langstreckler. Doch der Leichtathelt hatte Glück im Unglück.

DORTMUND

, 14.08.2014, 21:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fynn Schwiegelshohn in seinem Tatendrang gestoppt

Fynn Schwiegelshohn (M.) ist mit einem Einriss der Achillessehne vorerst außer Gefecht.

Aber zum Glück war nicht die Sehne betroffen, an der er bereits einmal operiert werden musste. „Es wäre ein zu großes Risiko gewesen, danach noch ein Rennen über die Hindernisse zu erzwingen, denn die Belastung des Fußes ist am Wassergraben extrem groß“, begründet er seinen Verzicht auf die Meisterschaften in Ulm. „Es ist schon hart, kurz vorher die Segel streichen zu müssen, und während der ersten beiden Wochen danach war mein Kopf leer. Ich hatte mich intensiv vorbereitet und eine gute Chance, unter die ersten Acht zu laufen“, haderte er mit seinem Pech. Eigentlich wollte der Schützling von Trainer Michael Glass in diesem Sommer die „Schallmauern“ von 14 Minuten über 5000 und 30 Minuten über 10000 Meter durchbrechen. Aber auch diese Pläne muss er nun verschieben.

Inzwischen trainiert er wieder auf dem Fahrrad und im Schwimmbecken, und Ende August soll ein MRT zeigen, ob sich die Entzündung zurückgebildet hat und ihm eine Operation erspart bleibt. Deshalb wagt er auch keine Prognose, wann er wieder die Spikes schnüren kann. Deshalb ist für Fynn Schwiegelshohn ein eventuelles Ende seiner glanzvollen Karriere überhaupt kein Thema.

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