Gegen Ferndorf II: Heimpleite für schwache Hombrucher

Handball-Verbandsliga

Die Luft nach der 25:30-Niederlage gegen den TuS Ferndorf II wird dünner. Mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet, muss die Westfalia aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Gegen den Tabellennachbarn Ferndorf versäumte es das Team des Trainerduos Kai Ruben und Jörn Uhrmeister, einen Befreiungsschlag zu platzieren und sich so die nötige Ruhe und Sicherheit für die kommenden Wochen zu verschaffen.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 05.02.2012, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sinnbildlich an den Kragen - wie hier Bastian Fuck - ging es Westfalia Hombruch bei der enttäuschenden Heimniederlage gegen die Ferndorfer Reserve.

Sinnbildlich an den Kragen - wie hier Bastian Fuck - ging es Westfalia Hombruch bei der enttäuschenden Heimniederlage gegen die Ferndorfer Reserve.

Stattdessen trennen Hombruch nach der Heimpleite nur noch zwei Zähler von der Gefahrenzone. Vielleicht noch schlimmer: Die Mannschaft präsentierte sich sportlich in wenig ermutigender Verfassung. Einzig Torwart Benny Hoffmann wies vorbehaltlos Liga-Niveau nach. Der Rest lief seinen Möglichkeiten hinterher. Dabei eröffneten die Gastgeber die richtungweisende Partie mit einem Start nach Maß, legten schnell eine 4:1-Führung vor. Die Reserve des Drittligisten zeigte sich davon aber wenig beeindruckt, konterte mit einer Fünf-Treffer-Serie und behauptete den knappen Vorsprung dank des temporeicheren und druckvolleren Spiels bis zum Seitenwechsel.

Am Ablauf änderte sich im zweiten Abschnitt grundsätzlich nichts. Die Westfalia geriet mit 14:19 ins Hintertreffen (38.). Schlussmann Hoffmann vereitelte Schlimmeres und hielt seine Kollegen halbwegs im Spiel. Und die zogen trotz anhaltender Unzugänglichkeiten und einer Reihe diskussionswürdiger Schiedsrichterentscheidungen dann tatsächlich noch einmal den Schopf etwas aus dem Sumpf. Als Jonas Höhmann fünf Minuten vor dem Abpfiff auf 24:26 verkürzte, schien die Partie eine Wende zu nehmen. Doch eigene Fehler ließen alle Hoffnungen platzen. Ferndorf siegte verdient. „Wir haben das Spiel im Angriff verloren, zu drucklos agiert. Und phasenweise fehlte in der zweiten Hälfte auch die Einstellung,“ resümierte Ruben, der sich zumindest darüber freuen durfte, dass Torben Sasse nach Kreuzbandriss sein Comeback feierte. 

Lesen Sie jetzt