Gereifter OSC untermauert Spitzenposition

Handball-Verbandsliga

Die Verbandsliga-Handballer des OSC Dortmund befinden sich weiter auf einem guten Weg. „Im letzten Jahr hätten wir das Spiel nicht gewonnen“, konstatierte Trainer Thorsten Stoschek nach dem 31:28 vom Sonntag bei der Reserve des Drittligisten TuS Ferndorf.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 29.11.2011, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torwart Benny Hoffmann war maßgeblich am Hombrucher Derbysieg über Höchsten beteiligt.

Torwart Benny Hoffmann war maßgeblich am Hombrucher Derbysieg über Höchsten beteiligt.

Als Befreiungsschlag wollte Westfalia Hombruchs Trainer Kai Ruben den 32:29-Überraschungsderbysieg gegen Borussia Höchsten nicht werten. An seiner Bedeutung gab es für ihn aber keine Zweifel: „Die Konkurrenz im Keller hat gepunktet, wir den Abstand gehalten. Das war schon sehr wichtig.“ Von Entwarnung kann vor den nächsten beiden schweren Aufgaben in Eiserfeld und gegen Westerholt noch nicht die Rede sein, zumal sich personelle Nöte auftun. Die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr von Kevin Bekel nach dessen Daumenbruch haben sich für dieses Jahr erledigt. Hinzugesellen könnte sich Manuel Aßhoff. Der muss Freitag aber noch wegen Verdachtes auf Meniskusschaden eingehender untersucht werden.

Beim Derby-Verlierer vom Höchsten richtete Trainer Carsten Hergert den Blick trotz anfänglicher Enttäuschung gleich wieder nach vorne: „Wir sollten nun den Hebel in Lüdenscheid sofort wieder umlegen, um in der Spitzengruppe zu verweilen.“ Für Sonntagmorgen hatte Co-Trainer Martin Vogler zur Hochzeitsnachfeier geladen. Mit dem ersten 28:27-Saisonsieg abends zuvor lieferten die Spieler des ATV Dorstfeld das passende Geschenk. Sportlich ein erster Schritt, mehr noch nicht. Samstag zum Heimspiel gegen den Drittletzten Ferndorf kehrt Torwart Tassilo Schneider ins Team zurück. Danach geht es zum Vorletzten TuS Bommern.

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