Grondziewski: "Haben jetzt eine neue Mischung"

33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die positive Anspannung steigt: Jürgen Grondziewski und sein Mitarbeiterstab sitzen in den Startlöchern. Die Anspannung weicht aber bald der puren Freude auf die 33. Auflage der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Alexander Nähle hat mit dem Kreisvorsitzenden gesprochen.

DORTMUND

, 25.12.2016, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Grondziewski: "Haben jetzt eine neue Mischung"

Die besten Bilder der Auslosung zur Vorrunde der 33. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

Jürgen Grondziewski, vor der ersten Startsirene lag und liegt noch eine Menge Arbeit. Wie geht es Ihnen so kurz vor dem ersten Anpfiff? Ich freue mich auf ein spannendes Turnier und eine wieder zu erwartende große Resonanz, aber ich bin auch etwas nervös, denn ich überlege ständig, ob wir an alles gedacht haben. Aber ich weiß, dass auf alle Verlass ist und wir beginnen können. Wir haben alles besprochen.

Mengede geht als Titelverteidiger ins Rennen. Trauen Sie dem Team auch nach dem erneuten Umbruch einen weiteren Titel zu? Ich sehe immerhin gute Chancen, dass sie die Endrunde erreichen. Um Tim Gebauer haben sie wieder gute Hallenspieler. Da ist eine Menge Qualität vorhanden.

Und sonst alles wie immer? Ober- oder Westfalenligisten machen das Rennen? Sie sind auf alle Fälle die Favoriten. Aber die neue Einteilung macht es Teams aus niedrigeren Ligen leicht, weit zu kommen. TSC Eintracht hat es vorgemacht. Ich halte beispielsweise auch Roj und Hannibal für stark. 

Dass Sie als Hombrucher irgendwann gerne Ihr Team mal wieder in der Endrunde sehen möchten, versteht jeder. Tut Ihnen die Mannschaft den Gefallen? Ich finde es toll, wie sich die junge Mannschaft draußen schlägt. Wir hatten schon namhaft besetztere Teams, die es nicht geschafft haben, daher warten wir mal lieber ab, bevor ich jetzt irgendwelche Erwartungen äußere (lacht).

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Der Umzug nach Renninghausen ist wohl ein Thema, das besonders die Vereine aus dem Dortmunder Osten beschäftigt. Ist die Neueinteilung auch eine Chance? Ja, zunächst einmal machen wir das ja nicht, um irgendjemanden zu ärgern. Wegen Renovierungen waren wir nicht sicher, ob wir in Brackel spielen können. Die meisten Vereine haben auch Verständnis, SF Brackel 61 ist jetzt in Wellinghofen Mitausrichter, die ÖSG im Norden. Auch andere umziehende Mannschaften waren einverstanden.

Es gab ja immer Stimmen, dass die Zuschauer mal andere als die jährlich nahezu identischen Vor- und Zwischenrundenfelder durchgemischt werden... Ich weiß. Viele bevorzugen den Lokalkolorit, wollen das eigene Team vor der Haustür sehen, viele aber wollten auch mal Abwechslung. Jetzt haben wir eine neue Mischung. Ich glaube, dass die Konstellationen reizvoll sind. Aber ich sage auch, unsere Entscheidung ist ja nicht endgültig. Bald müssen wir wieder umziehen, wenn die Halle Wellinghofen renoviert wird.

Und mit der Halle Wellinghofen hängen auch die Vorrundentermine zusammen... Ja, wir bedanken uns erstmal bei den BVB-Handballerinnen, dass wir die Halle während der Zwischenrunde einen Tag vor einem Bundesliga-Heimspiel nutzen dürfen. Wir sorgen dafür, dass die Halle sofort wieder für sie nutzbar ist. Wegen eines früheren Heimspiels des BVB treten wir in diesem Jahr am 29. und 30. Dezember an. Wir wollten aber nicht in einer Halle später spielen, sondern alle Spiele parallel austragen. Daher der etwas spätere Termin.

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Wie in jedem Jahr gibt es bestimmt wieder den Wunsch, dass sich alle fair verhalten… Ich glaube, die meisten Beteiligten wissen, worum es geht. Die Veranstaltung ist ein Familienfest der Dortmunder Amateurfußballer. Und jeder soll sich auch so verhalten, dass es bei aller sportlichen Rivalität familiär und harmonisch bleibt. Aber ich habe da eigentlich keine Bedenken.

 

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