Großkreutz, der Notausgang und ein Handgemenge

32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Es ist die wohl kurioseste Szene der 32. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Im Zwischenrunden-Spiel zwischen den dem SC Husen-Kurl und dem VfL Kemminghausen (0:0) kommt es zu einem körperbetonten Zweikampf, an dessen Ende Kemminghausens Marcel Großkreutz den "Notausgang" nehmen muss. Urplötzlich entwickelt sich ein Handgemenge. Hier gibt es die Reaktionen und das Video.

DORTMUND

, 06.01.2016, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz des rustikalen Einsatzes seines Gegenspielers läuft die Partie normal weiter, doch plötzlich stürmt ein junger Mann mit roter Wollmütze durch den Notausgang auf das Spielfeld und droht Großkreutz, Cousin von Ex-BVB-Profi Kevin, Prügel an.

"Das ist schon krass"

Spieler beider Mannschaften versuchen sofort, ihn zu beruhigen - das gelingt aber erst, als einige Betreuer des VfL, unter ihnen Kevin Großkreutz' Vater Martin, auf das Feld stürmen. "Ich dachte erst, dass er mich verarschen wollte. Aber er wollte mir wirklich eine klatschen. Warum weiß ich nicht", sagte Marcel Großkreutz am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion."

Im Freundeskreis ist das Video derzeit Thema Nummer eins. "An dem Abend hatte ich 100 ungelesen Nachrichten auf dem Handy. Das ist schon krass, wie das abgeht", sagt Großkreutz. 

Nicht für die Endrunde qualifiziert

Sportlich kann sich der VfL Kemminghausen in der Endrunde in diesem Jahr nicht präsentieren. In der Zwischenrunde war für das Team von Trainer Giovanni Schiattarella Endstadtion.

"Es tut mir natürlich leid für unsere Fans, aber nach dieser Leistung hatten wir den Einzug in die Endrunde nicht verdient", sagt Großkreutz, der mit seinen Teamkollegen am Freitag und Samstag aber als Zuschauer mit dabei sein wird in der Helmut-Körnig-Halle.

 

Die Szene im Video:

 

Man kann es aber auch so sehen:

 

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