Gruppe 1: Ein Favorit scheidet definitiv aus - Brünninghausen holt einen erfahrenen Mann zurück

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Die „Todesgruppe“ sorgt mit den beiden Westfalenligisten Brünninghausen und Schüren für besonders viel Spannung. Zudem erregt Geheimfavorit Türkspor Dortmund viel Aufsehen.

Dortmund

, 10.01.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine schlechte Neuigkeit gab es für Brünninghausens Trainer-Duo Rafik Halim und Florian Gondrum: Yüksel Terzicik, Spielmacher des FCB und in das Team der Vorrunde gewählt, wird für die Endrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ausfallen.

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Gleichzeitig kam diese schlechte Nachricht mit einer positiven für die Brünninghauser daher. Terzicik wird von Leon Enzmann ersetzt, einem Spieler, der viel Erfahrung und andere Qualitäten als Terzicik mitbringt.

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Vor allem weiß Enzmann aber, worauf es in der Endrunde ankommt, gewann 2018 den begehrten Hallentitel mit dem FCB und wird nun dafür verantwortlich sein, die jungen Wilden Brünninghausener anzuführen.

Eine imponierende Trainingseinheit

„Wir haben ja viele junge Spieler und da ist es nun mal so, dass alle ziemlich heiß drauf sind und sich drüber freuen“, erklärt FCB-Coach Florian Gondrum, der wegen seiner Verletzung weiterhin aussetzen wird.

Vor allem die letzte Trainingseinheit hat Gondrum dementsprechend imponiert, die jungen Wilden haben sich ziemlich gewillt gezeigt, es so weit wie möglich zu schaffen.

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Auch Rafik Halim, ebenfalls Trainer des FCB, würde das freuen. Ein guter Freund möchte ihm aber die Tour vermiesen. „Es macht richtig Spaß in so einer Gruppe zu sein, vielleicht schaffe ich ja einen meiner Freunde, Rafik Halim und Eyup Cosgun, zu ärgern“, sagt Türkspor-Trainer Reza Hassani.

Fracksausen vor den beiden Westfalenligisten? Nicht mit Hassani und Türkspor. „Wir mobilisieren einiges zusammen mit Ay Yildiz Derne“, erklärt Hassani. Gemeinsam wollen beide Vereine für einen vollen, riesigen und stimmungsvollen Block sorgen.

Eine turbulente Woche für Türkspors Coach

Türkspors Coach hatte eine turbulente Woche hinter sich, plagte sich noch mit den Nachwehen des turbulenten Spiels gegen den Lüner SV um den Einzug in die Endrunde herum. Nun konnte Hassani am Donnerstag erstmal so richtig abschalten, den Blick komplett auf die Endrunde fokussieren.

Der größte Aderlass ist dabei für den Bezirksliga-Tabellenführer der Ausfall von Kemal Avci, der im letzten Spiel der Zwischenrunde die Rote Karte sah und nun mehrere Wochen gesperrt ist.

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Sonst reist der Geheimfavorit, der gar nicht mehr so geheim ist, mit voller Montur in die Helmut-Körnig-Halle, muss das Turnier gleich um 16.30 Uhr gegen den FC Brünninghausen eröffnen.

Dabei besonders im Fokus: Torwart Muhammed Acil, der in den vergangenen beiden Jahren die Auszeichnung zum Torhüter des Turniers erhielt, und nun erstmals auf seinen Ex-Klub Brünninghausen trifft.

Doch die „Todesgruppe“, so hat Hassani sie bezeichnet, hat noch einen weiteren Turnierfavoriten zu bieten. Der BSV Schüren hat nach zwei Finalteilnahmen in den letzten drei Jahren erneut den Anspruch mindestens in den zweiten Tag einzuziehen und dort um den Hallentitel mitzuspielen.

Zwei Spieler haben den Pokal im Visier

Vor allem zwei Spieler haben den Pokal beim BSV im Visier: Eyup Cosgun und Sascha Samulewicz. Beide haben das Finale nun bereits zwei Mal mit dem BSV (gegen den Lüner SV 2017, gegen den FC Brünninghausen 2018) verloren, der Titel wäre jetzt an der Reihe.

„Alle haben Bock auf die Halle, da freut sich jeder drauf“, sagt Samulewicz. „Ich sehe mich als Kapitän in der Verpflichtung, die jungen Spieler zu führen, viel mit ihnen zu reden.“

Mit im Fokus steht einer, der seine Endrunden-Premiere feiert, aber vieles schon erlebt hat: Kamil Bednarski. In der Zwischenrunde sorgte der Stürmer erstmals für leichte Furore beim Dortmunder Budenzauber, traf direkt doppelt. Nun könnte die Erstvorstellung in der Helmut-Körnig-Halle anstehen.

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