Günter Behr gehen die Spieler aus - Ötting vor Comeback

Die Dortmunder Klubs

Was haben Bauern von vor 500 Jahren, Mario Gomez und Dosenöffner mit der Fußball-Bezirksliga 15 zu tun? Drei Trainer stellen den Bezug her.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 13.09.2011, 18:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sascha Bogdanowicz (hinten) gewinnt das Kopfballduell im Spiel gegen Kirchhörde.

Sascha Bogdanowicz (hinten) gewinnt das Kopfballduell im Spiel gegen Kirchhörde.

macht den Anfang: „Wir haben in Habinghorst auf einem echten Acker gespielt. Und schon die Bauern vor 500 Jahren wussten, dass sie auf einem Acker hart arbeiten mussten, um etwas einzufahren.“ Der TuS verlor in Habinghorst 1:7, heißt also, er nahm sich kein Beispiel an den tapferen Bauern. Risse sagt aber auch: „Wir müssen nicht alles hinterfragen.“ Am Samstag gegen Erkenschwick können wir den Eindruck korrigieren.“ Am Donnerstag, 15. September, bestreitet der TuS gegen den Hombrucher SV II das Abschiedsspiel für Jan Gawol und Fabian Mustert. Kommen wir zu Mario Gomez. Den Nationalspieler bringt Adrian Alipour vom

ins Spiel. „Er hat ein Jahr lang in München nur wenig gespielt. Er jammerte nicht, sondern arbeitete. Heute erzielt er Top-Torquoten.“ Da es in Kirchhörde relativ gut läuft, hat Alipour eben einige Härtefälle auf der Bank. Sie sollen sich weiter anbieten. „Das geht manchmal ganz schnell. Dann sind sie auch wieder dabei.“ Der Dosenöffner kommt von Bodo Sievers, Coach des

. „In Huckarde hatten wir 80 Prozent Ballbesitz. Daher fehlte uns nur das erlösende Tor.“ Dann gibt sich der Coach selbstkritisch. „Hätte ich Sedat Kösker oder Victor Weber sofort spielen lassen, hätten sie vielleicht den entscheidenden Pass gespielt.“ Kösker aber hatte zweimal nicht trainiert und Weber sollte sich akklimatisieren. „Jetzt bin ich aber wieder etwas schlauer.“ Mit „Glück, Geschick und Oliver Pater“ habe sein Team den DSC 2:1 besiegt, sagt

Markus Gerstkamp. Ansonsten habe die Westfalia lange zu verhalten gespielt. Eine 0:1-Derbyniederlage gegen Kirchhörde kassierte die

. „Kirchhörde war spielerisch besser, wir vorne nicht durchschlagkräftig genug“, resümierte der Sportliche Leiter, Mario Karta. Probleme ganz anderer Art hat Günter Behr, Coach des

: „Ich zähle lieber die Gesunden auf als die vielen Kranken. Das ist einfacher.“ Auf acht Ausfälle (Mete, Momo Aydin, Lmcademali, Hilkenbach,Ghalem, Cekiredek, Dogan und Seegrefe) bringt es Behr. Nicht viel besser steht es um den

: „Zu unseren Verletzten kamen zwei zweifelhafte Feldverweise. Dafür ist ein 0:2 gegen Schwerin sogar noch in Ordnung“, sagt Trainer Thomas Faust. Einige Umstellungen kündigt Oliver Blinne, Trainer des

, nach der 1:5-Pleite gegen Annen an. Eine positive Nachricht aber hatte der Coach doch parat: „Till Ötting ist so gut wie fit. Er hilft uns enorm weiter.“

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