Habibovic begeistert

DORTMUND Die drei Dortmunder Aushängeschilder in der Landesliga siegen weiter. Mit dem Spitzentrio verbindet die derzeit erfolglosen Mengeder immerhin die Defensivstärke.

von Von Alexander Nähle

, 12.11.2007 / Lesedauer: 3 min
Habibovic begeistert

Keien Wende zum Guten: Andreas Uphues (r.) und seine Mengeder

Die vier Dortmunder Klubs zählen zu den fünf in der Liga, die weniger als 20 Gegentreffer kassiert haben. Nur Phönix Eving hält nicht mit. Der Tabellenneunte belegt in Sachen Gegentreffern den vorletzten Platz. Vier der 36 gab es am Sonntag in Gelsenkirchen. Trainer Andreas Müller fand deutliche Worte: „Eine Frechheit, wie wir uns da präsentiert haben. Da fehlte eigentlich alles.“ Sven Schlüchtermann musste früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden, was der Phönix-Defensive nicht gut tat. Auf beide hofft Müller am Sonntag gegen Südfeldmark.

Schlechte Stimmung

Die gelobte Mengeder Defensive zeigte sich zuletzt nicht mehr ganz so sattelfest, aber eigentlich läuft es in allen Mannschaftsteilen nicht. „Die Stimmung ist natürlich nicht so gut. Das Problem ist, dass die Leistungsträger ihre Leistung nicht abrufen“, erklärt 08/20-Trainer Mario Plechaty. „Gegen Erle aber haben wir uns immerhin bemüht. Es bringt auch nichts, jedes Woche draufzuhauen.“ Nichtsdestotrotz warnt der Coach davor, „nach unten durchgereicht zu werden“. Für ganz vorne reicht es ohnehin nicht mehr. Daher denkt Plechaty auch nicht mehr darüber nach, im Winter Verstärkungen zu holen. „Vielleicht verlässt uns noch der eine oder andere, der nicht so oft spielt. Aber das können wir dann verkraften.“ Stefan Hübenthal fehlt am Sonntag in Wengern wegen einer Zerrung.

Gegen Topsturm bestanden

Die Null stand beim ASC, beim TuS Eving-Lindenhorst und auch beim Hombrucher SV. Letztgenannter begeisterte mit einem 4:0 in Waltrop. „Dass wir gegen den Topsturm mit Breuer und Sprenger bestehen, ist super“, freute sich Trainer Samir Habibovic. So imponierten dem Coach auch die Spieler, die ihre verletzten oder erschöpften Kollegen vertreten. „Martin Ringwelski kommt in Waltrop nach 60 Minuten rein und zeigt eine Super-Leistung.“ Der HSV testet am Donnerstag um 18.45 Uhr auf eigener Anlage gegen BW Huckarde.

Der Trainer des TuS Eving-Lindenhorst, Karsten Gowik, lobt die Zusammenarbeit mit der Reserve und da besonders mit Coach Marco Hennes, der ohne zu zögern Torwart Dennis Wenzlawski zur Verfügung stellte. Der Schlussmann hatte seinen Anteil am 3:0 gegen den WSV Bochum. Am Sonntag in Günnigfeld hofft Gowik wieder auf Sascha Piontek.

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