Halle Huckarde: Türkspor Dortmund gehört nicht zu den Top-Favoriten in der Zwischenrunde

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Es wird namhaft in der Halle Huckarde. Neben dem TuS Bövinghausen und dem Lüner SV kämpft auch Türkspor Dortmund um den Einzug in die Endrunde - zeigt sich selbst aber zurückhaltend.

Dortmund

, 03.01.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei der aufregendsten Vereine der vergangenen Monate treten in Huckarde zur Zwischenrunde der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft an.

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Neben dem TuS Bövinghausen und Türkspor Dortmund ist mit dem Lüner SV zudem der klangvollste Name aus der Nachbarstadt und der Titelträger von 2017 in Huckarde am Start.

Bövinghausen selbstbewusst, Türkspor Dortmund zurückhaltend

Landesligist Bövinghausen geht selbstbewusst in die Zwischenrunde. „Sollte nichts Außergewöhnliches passieren“, so Trainer Dimitrios Kalpakidis, dann zieht der Tus in die Endrunde ein. „Dimi“ sieht sein Team unter den drei besten Teams in Huckarde und damit am kommenden Wochenende in der Helmut-Körnig-Halle.

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Daran dürften am Freitag in der Gruppe 1 auch Bezirksligist FC Roj und A-Ligist Ay Yildiz Derne nichts ändern. „Unser Anspruch ist es, zwei Spiele zu gewinnen“, so Kalpakidis. Fehlen wird ihm wohl zumindest am Freitag der angeschlagene Andre Witt.

In die Endrunde will auch Türkspor Dortmund. Der ambitionierte Bezirksligist bekommt es in einer starken Gruppe 3 mit dem Westfalenligist Lüner SV und A-Ligist DJK BW Huckarde zu tun.

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Türkspor-Coach Reza Hassani gibt sich zurückhaltend. Das Ziel: „In den zweiten Tag reinkommen. Da hoffe ich, dass wir eine gute Tagesform erreichen.“ Von einer Mitfavoriten-Rolle will Hassani nichts wissen. „Ich bin da eher vorsichtig. Es sind weitaus stärkere Mannschaften unterwegs“, so Hassani. Dazu zählt er etwa Bövinghausen, den ASC 09 oder Wickede.

Kommt Türkspor Dortmund weiter, stößt Ozan Bektas hinzu

Auch der Konkurrenz treibt TSD noch keine Angstfalten in die Stirn. „Türkspor hat mich noch nicht so überzeugt“, sagt etwa Bövinghausens Kalpakidis. Er schätzt A-Ligist Westfalia Huckarde ähnlich stark ein.

Reza Hassani ist zurückhaltend, wenn es um die Frage nach dem Titel geht.

Reza Hassani ist zurückhaltend, wenn es um die Frage nach dem Titel geht. © Dortmunder Sportfotografie / Schulze

Die treten in heimischer Halle übrigens in einer reinen Kreisliga-Gruppe 2 am Freitag gegen Arminia Marten (Kreisliga A) und Urania Lütgendortmund (Kreisliga B) an. Dort gelten die Rot-Weißen als Favorit auf den Gruppensieg.

Aber zurück zur hochkarätigen Gruppe 3. Erreicht seine Mannschaft den Zwischenrunden-Samstag, erhält Hassani namhafte Verstärkung. Stürmer Ozan Bektas kommt am Samstag aus dem Urlaub zurück und wäre am zweiten Zwischenrunden-Tag einsatzbereit. Hassani betont dennoch: „Es wird nicht einfach, aus der Halle rauszukommen.“

Der Lüner SV hat in der Halle extra gegen Sölde getestet

Zum klaren Ziel gesetzt hat sich das auch der Lüner SV. „Die Halle ist schon ordentlich besetzt“, sagt LSV-Trainer Christian Hampel. Mit Bövinghausen, Türkspor, Westfalia Huckarde und eben Lünen gebe es vier starke Mannschaften – davon wird eine auf der Strecke bleiben.

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Um das zu verhindern, hat sich Hampel um „eine professionelle Vorbereitung“ gekümmert, wie er sagt. Der LSV bestritt am Donnerstagabend ein Hallen-Testspiel gegen Bezirksligist VfR Sölde, der es ebenfalls in die Zwischenrunde geschafft hat.

„Bei dem großen Event wollen wir natürlich dabei sein. Es wird aber sicherlich nicht so einfach“, blickt Hampel in Richtung Helmut-Körnig-Halle. Personelle Veränderungen wird es beim Lüner SV aller Voraussicht nach nicht geben.

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