Handball: Lueg/Wilms Kandidaten für Teis-Nachfolge beim OSC

DORTMUND Die Entscheidung drängt und sie steht dicht bevor. Nach den Vorstellungen von OSC-Abteilungsleiter Thomas Benholz sollen Carsten Lueg und Roland Wilms als Gespann die Trainernachfolge von Uli Teis beim Verbandsligisten antreten.

von Von Peter Ludewig

, 06.01.2009, 20:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Roland Wilms  (r.) soll zusammen mit Carsten Lueg die Teis-Nachfolge antreten.

Roland Wilms (r.) soll zusammen mit Carsten Lueg die Teis-Nachfolge antreten.

Dienstagabend trafen sich die beiden bundesligaerfahrenen Ur-OSCer mit Thomas Thurau und Benholz in dessen Kanzlei zu abschließenden Verhandlungen. "Wir müssen jetzt zügig handeln, um dann umgehend die Gespräche mit alten und neuen Spielern aufzunehmen", so der Rechtsanwalt.

Eine Personalentscheidung ist bereits beim Oberligisten HC Süd gefallen. Nachwuchsmann Yannick Eckervogt wechselt zur kommenden Saison zum von Dirk Lohse betreuten Regionalligisten TV Soest. "Die Aufgabe, mit Soest die dritte Liga zu erreichen, reizt", so der Youngster nach reiflichen Überlegungen.Nur noch vier Regionalligen

Zur kommenden Saison wird die zweite Liga eingleisig. Darunter soll es nur noch vier Regionalligen, also dritte Ligen, geben. Für die Südlichen bedeutet dies für ihre ursprünglich angedachten Zukunftsplanungen einen schweren Verlust. Die lassen sich in der derzeit brenzligen Abstiegssituation ohnehin kaum vorantreiben.

Die Arbeit nach dem Jahreswechsel aufgenommen hat auch wieder Trainer Carsten Gerhartz mit den Oberligafrauen des BVB. Zur ersten Partie nächsten Samstag in Müssen/Billinghausen muss er aus Studiengründen auf Linda Barz verzichten.Highlight in Renninghausen

Das Hightlight schlechthin für Handball-Dortmund setzt am bevorstehenden Samstag der Landesligist Westfalia Hombruch. Zum absoluten Gipfel der Sauerlandstaffel kreuzt der verlustpunktfreie Spitzenreiter TV Schwitten mit gut 100 Fans im Gepäck beim mit zwei Zählern belasteten Zweiten um 18.30 Uhr in Renninghausen auf.

"Mindestens ein Punkt ist Pflicht, sonst wäre die Vorentscheidung wohl gefallen", sagt Trainer Kai Ruben, der eine rappelvolle Bude erartet. Aufbieten wird er erstmals Standby-Kraft Lars Deuter im Tor.

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