Heute Derby zwischen Wickede und Mengede

Fußball: Westfalenliga 2

Marko Schott und Thomas Gerner verbindet eine gemeinsame sportliche Vergangenheit. Ende der 1990-er Jahre spielten beide zusammen beim 1. FC Bocholt in der Oberliga. Doch vor dem heutigen Westfalenliga-Duell im Pappelstadion zwischen Westfalia Wickede und Mengede 08/20 (Anstoß 19.30 Uhr, Fränkischer Friedhof 75) herrschte Funkstille zwischen den Trainern.

von Udo Stark

DORTMUND

, 30.09.2016, 08:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Freitagabend treffen Westfalia Wickede und Mengede 08/20 aufeinander.

Am Freitagabend treffen Westfalia Wickede und Mengede 08/20 aufeinander.

Es ist eine eminent wichtige Partie – und zwar für beide. „Wir wollen nach dem überzeugenden Auftritt beim 2:2 in Iserlohn nachlegen und unseren Fans unbedingt einen Heimsieg bescheren“, verspricht Schott den Westfalia-Anhängern, während es Gerner darum geht, die gute Leistung vom Überraschungscoup gegen den Tabellenzweiten Hordel zu bestätigen.

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Dieser erste Saisonsieg der Rot-Gelben passt Schott durchaus ins Konzept. „Damit“, sagt er, „dürfte jedem klar sein, dass man Mengede auf keinen Fall unterschätzen darf. Ich fordere von jedem absolute Leistungsbereitschaft. Wir müssen 90 Minuten hellwach sein.“ Wickede braucht dringend die drei Punkte, um den enttäuschenden Saisonauftakt zu korrigieren und den Sprung ins Mittelfeld zu schaffen, hat in der letzten Saison allerdings beide Duelle gegen Mengede verloren.

"So schwer wie möglich"

Gerner berichtet derweil über eine deutlich verbesserte Stimmung im Training: „Das Lachen in den Gesichtern der Spieler ist zurückgekehrt. Dieses 2:0 war ein Befreiungsschlag. Gegen einen starken Gegner zu Null gespielt und endlich Tore geschossen zu haben, hat bei den Jungs Kräfte freigesetzt und ihnen Selbstvertrauen gegeben.“ Genau da wollen sie im Pappelstadion anknüpfen: „Natürlich wird es schwer, Wickede kann an einem guten Tag jeden in der Liga schlagen. Aber wir wollen kämpferisch alles abrufen, diszipliniert arbeiten und es der Westfalia so schwer machen wie möglich.“

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Im personellen Bereich drücken die Gastgeber Sorgen. So beziffert Schott die Einsatzchancen für Andreas Lüder, Marco Dej (beide Oberschenkel) und Anil Konya (Knie) auf 30 bis 40 Prozent und plant zunächst ohne die Drei. Mengede hingegen verfügt nach der Rückkehr von Delvin Helmig, Jan Schurawski und Nico Drabinski über mehr Alternativen als zuletzt. „Die Siegerelf muss nicht die Startelf sein“, lässt Gerner Raum für Spekulationen. Auch auf eine taktische Grundordnung will er sich erst kurzfristig festlegen.  

So könnten sie spielen
Westfalia Wickede: Wegner - Emre Konya, Großkreutz, Baron, Sentürk - Homann, Bunk - Dietz, Schröder - Scherff, Toetz
Mengede 08/20: Johns - Danabas, Drabinski, Helmig, Fels - Hoffmann, Gebauer - Schurawski, Brewko - Klein, Schmidt

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