Höchsten auf Touren

Am zweiten Verbandsliga-Spieltag trumpfte Borussia Höchsten groß auf. Westfalia Hombruch war erwartungsgemäß chancenlos. Der OSC enttäuschte erneut.

16.09.2012, 15:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Verbandsliga 2

TuS Borussia Höchsten - HSV Werdohl/Versetal 37:30 (22:12) - Schneller, konsequenter - einfach besser. Mit einer bärenstarken ersten Hälfte legten die Borussen den Grundstock zum insgesamt souveränen Heimsieg. Der Aufsteiger wusste sich nie mit der offensiven Höchstener Deckung anzufreunden. Der gab Torwart Benny Hoffmann mit einer starken Vorstellung noch zusätzlich Halt. Vorne durfte sich Rechtsaußen Dominik Bradtke über eine Quote ohne Fehlversuch freuen. Und Nachwuchsmann David Fischer zeigte sich im linken Rückraum unerhört spielfreudig und auch treffsicher. Trainer Carsten Hergert: "Das war eine tolle Geschichte." Dass seine Schützlinge nach dem 28:14 etwas die Zügel schleifen ließen, war für ihn nicht tragisch.

Hoffmann, Trippe (ab 45.); M. Bradtke (11/4), Grotemeyer (3), Wittland, Panhorst (3), D. Bradtke (6), von Bassewitz (2), Fischer (5), Brenscheidt (1), Austermann (4), Porrmann (2).

- Die Niederlage für die Sieben um das Trainerduo Ruben/Uhrmeister kam nicht unerwartet. Der Titelkandidat war vorhersehbar eine Nummer zu groß für die Westfalia. In der Deutlichkeit ging das Resultat den Verantwortlichen aber doch ein wenig quer herunter. "Der Abschluss wurde vielfach zu früh gesucht, unnötige Ballverluste produziert." Die Vorentscheidung fiel schon Mitte der ersten Hälfte, als Westerholt von 5:5 auf 18:9 enteilte. Der zweite Abschnitt glich dann eher einer offen "Feldschlacht" ohne ernsthafte Abwehrarbeit auf beiden Seiten.

Humberg, Theunissen; Kremer (6), Bothmann (1), Albert (3), Prepens (3), Sasse (1), Hobrock (4), Lauritsch (9/4), Krewinkel (3), Welsch (2), Vollmer.

- Fehlstart perfekt! Der Mitfavorit um Trainer Thorsten Stoschek verlor auch seine zweite Partie. Und die abermals in unangenehmer Höhe. Allerdings täuscht der Ausgang über den Spielverlauf hinweg. Die Gastgeber beendeten das Spiel mit einem 8:1-Lauf in den letzten vier Minuten. Bis dahin bewegten sich die Dortmunder, die zur Pause noch führten und sich deutlich besser als beim 25:33-Start gegen Volmetal präsentierten, in Schlagdistanz. Allerdings ließen sie in der Phase beim Stand von 23:25 vier Ballbesitz-Situationen ungenutzt. PL

Stumpf, Brüske; Lepine (3), Schürmann (8/7), Tomlik (2), Edeling (2), Bekston (4/1), Goracy, Polinski, Webeling (2), Lemke (2), Schmitz.

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