Höchsten feiert wichtigen Arbeitssieg

Handball-Verbandsliga

Mit einem hauchdünnen 27:26 (12:14)-Arbeitssieg über die HSG Hüllhorst feierte der Handball-Verbandsligist Borussia Höchsten den erhofften Rückrunden-Einstieg in der Nordstaffel.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 23.01.2011, 15:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christian von Bassewitz (l.) setzte viele Akzente im Höchstener Spiel und traf sechs Mal.

Christian von Bassewitz (l.) setzte viele Akzente im Höchstener Spiel und traf sechs Mal.

Dank des Erfolges scheint es nun wohl endgültig ausgeschlossen, dass die Borussen in dem dicht gedrängten Feld noch einmal in die Gefahrenzone abrutschen könnten. Zur Partie gegen die Ostwestfalen erhielt Hergert kurzfristig und unerwartet Verstärkung durch „Heimaturlauber“ Robin Austermann. Die beiden Teams bewegten sich von Beginn an auf Augenhöhe. Handballerischen Ballzauber lieferten sie dabei allerdings nicht ab. Gegen Ende der ersten Hälfte verschafften sich die Ostwestfalen schließlich leichte Vorteile, gingen nicht unverdient mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Zum zweiten Abschnitt brachte Hergert dann Jannis Heuner. Der linke Rückraumspieler war nach gerade überstandener Grippe in den ersten 30 Minuten noch geschont worden. Im Angriff-Abwehr-Wechsel mit Tim Rademacher war Heuner mit seinen insgesamt sechs Toren maßgeblich am Umschwung beteiligt. Zudem ging Hergert kurz nach dem Wechsel taktisch von der bislang so erfolgreich praktizierten offenen Deckung ab. Gegen die hatte Hüllhorst immer wieder Lösungsmöglichkeiten gefunden. Die Höchstener agierten nun mit einer defensiven 5:0-Formation plus Manndeckung gegen den starken Gäste-Linkshänder im rechten Rückraum. Die Maßnahme griff.

Dennoch blieb das Spiel bis zur letzten Sekunde spannend. Für die erste Höchstener Führung sorgte Austermann bei 22:21 (49.). Als Christian von Bassewitz schließlich zum 25:22 (54.) traf , schien die Entscheidung gefallen. Doch Hüllhorst ließ nicht locker, schloss zum 26:27 auf und hatte in den letzten 90 Sekunden noch Überzahl. Mit großem kämpferischen Einsatz, Geschick und etwas Glück retteten sich die Borussen aber über die Zeit. Hergert: „Diesmal waren vorrangig die Punkte wichtig. Die Hereinnahme von Jannis Heuner hat für die entscheidenden Impulse aus dem Rückraum gesorgt.“

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