Hombruch setzt sich nach 3:0 in Schwerte ab

Fußball-Westfalenliga 2

DORTMUND Selbst wenn die Saison noch lang ist, darf der 3:0-Erfolg des Hombrucher SV beim VfL Schwerte als Fingerzeig in Richtung Klassenerhalt gedeutet werden.

von Von Alexander Nähle

, 28.03.2010, 18:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Großer Jubel herrschte bei den HSV-Spielern nach dem 3:0 in Schwerte.

Großer Jubel herrschte bei den HSV-Spielern nach dem 3:0 in Schwerte.

Hombruch blieb am Drücker. Die klassische VfL-Abwehr mit Libero und zwei Manndeckern hatte mit den HSV-Angreifern Kenan Doric und Tim Schwarz ihre liebe Mühe. Die Schwerter dürfen sich damit trösten, dass sie keine Stürmertore hinnehmen mussten. Das aber lag eben nicht an ihrer Leistung, sondern daran, dass die Gäste-Angreifer sehr mannschaftsdienlich agierten. Schwarz sah den gut postierten Danny Baron, der Verteidiger stellte dann die Weichen auf Hombrucher Sieg (54.). Erst als Tim Mühlhof wegen groben Foulspiels Gelb-Rot sah, verlor der HSV den Faden. „Das passte mir gar nicht“, sagte Habibovic, obwohl der Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Mehr als einige Verzweiflungsschüsse aus der Distanz brachten die Platzherren nicht zu stande. Sinnbildlich für die triste Schwerter Lage rutschte Welf-Alexander Wemmer noch in einen Schuss von Eduardo Ribeiro (81.) und bugsierte so den Ball über die Linie zum 0:3.

Zerknirscht verließ Schwertes André Kötter, der lange das Hombrucher Trikot getragen hatte, vom Platz: „Es sieht ganz bitter aus, aber jetzt aufzugeben, wäre die falsche Reaktion.“ Der HSV, der in allen Belangen besser als Schwerte auftrat, hat da schon deutlich bessere Aussichten.  

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