Hombruch und Dorstfeld Verfolger - OSC oben

Handball

Vor dem Endspurt bis zum Jahreswechsel mit den noch ausstehenden letzten vier Partien der ersten Serie dürfen Dortmunds ranghöchste Handball-Männer in Verbands- und Landesliga noch einmal durchpusten. Wegen des Totensonntages ruht am kommenden Wochenende der Ball.

DORTMUND

, 18.11.2015, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
ATV Dorstfelds Kreisläufer Richard Utech muss wegen muskulärer Probleme für längere Zeit passen.

ATV Dorstfelds Kreisläufer Richard Utech muss wegen muskulärer Probleme für längere Zeit passen.

Mit einem richtig guten Gefühl darf sich der Verbandsliga-Tabellenführer OSC Dortmund in die finale kleine Pause verabschieden. Nach den drei letzten mittelprächtigen bis eher schwachen Darbietungen (Westerholt 30:29, Bergkamen 27:29, Recklinghausen 29:24) fand die Sieben von Trainer Thorsten Stoschek beim 33:29 bei Teutonia Riemke eindrucksvoll in die Spur zurück, präsentierte sich im Stile einer Spitzenmannschaft.

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Die Konkurrenz machte den neunten Spieltag richtig rund, nahm sich gegenseitig (Siegen - Bergkamen 25:26) die Zähler ab, oder ließ sie (Senden 26:30 in Hattingen) völlig unvermutet liegen. Mit drei Punkten Vorsprung kann der OSC dem Restprogramm vor Weihnachten gelassen entgegensehen und hat die Halbzeitmeisterschaft im Visier.

"Jetzt kommen die gefährlichen Spiele"

„Die schwierigen Spiele haben wir weg, jetzt kommen die gefährlichen Spiele“, warnt Stoschek vor dem Viererpack mit Aufsteiger HSG Hohenlimburg (H), Westfalia Herne (A), TuS Hattingen (H) und HSV Plettenberg/Werdohl (A). Dabei wird ihm neben Andre Bekston und Sebastian Kreft ab sofort Patrick Hoffmann (Achillessehnenoperation) fehlen. Zurück erwartet er Michael Wulf (Muskelfaserriss).

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Das Dortmunder Verfolgerduell in der Landesliga 4 – hinter dem hochgehandelten Spitzenduo SG Schalksmühle Halver 2 und TV Westfalia Halingen – entschied Westfalia Hombruch überraschend deutlich mit 30:20 beim TuS Wellinghofen für sich. Das Team von Trainer Marc Lauritsch distanzierte damit den Ortsrivalen und entpuppt sich bei nur einem Punkt Rückstand zu den beiden Topfavoriten (je 16:2) mehr und mehr als ernstzunehmende Nummer drei im Titelkampf. Endgültig Aufschluss wird der Vergleich daheim mit Halingen am 12. Dezember bringen. Zuvor müssen aber erst noch die unangenehmen Aufgaben gegen den TV Schwitten und bei der DJK SG Bösperde erledigt werden.

ATV hinter Führungsduo

In der Landesliga 3 befindet sich der ATV Dorstfeld, allerdings bei drei Zählern Rückstand, in einer ähnlichen Situation hinter den Titelkandidaten FC Schalke (16:0) und PSV Recklinghausen (17:1). Der Aufsteiger, souveräner 33:28-Sieger über Herbede, hat nächstes Wochenende nicht frei. Das Team von Trainer Carsten Hergert muss Rang drei am Samstag im Nachholspiel beim punktgleichen Verfolger SC Heeren/Werve verteidigen.

Mit Erfolgen in Heeren und dann in Dolberg will sich der ATV auf das Highlight gegen Schalke (5. Dezember) in der „Hölle West“ einstimmen. Dorstfelds Coach ist abgesehen von dem Handball-Aus für Tobias Albowitz wegen eines irreparablen Knieschadens rundum zufrieden. Allerdings muss er bis zum Ende der ersten Serie auf Kreisläufer Richard Utech verzichten. Das Dorstfelder Urgestein zwingen anhaltende muskuläre Probleme zu einer Pause.

Momentan jenseits von Gut und Böse bewegt sich der TV Brechten (Staffel 3) nach dem 28:19 über Welper mit 10:8-Punkten auf Rang 5. Borussia Höchsten (Staffel 4) ist trotz des 22:22 bei Volmetal 2 bei nur zwei Punkten Abstand zur Abstiegszone weiter gefährdet. 

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