Hombruchs Trainer Alexander Enke schaut als Tabellensechster Richtung Abstiegsplätze

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Die Formkurve des Fußball-Landesligisten Hombrucher SV zeigt nach unten. Anstatt sich ganz oben festzusetzen, schaut HSV-Trainer Alexander Enke jetzt nach unten. Aus einem Grund.

Dortmund

, 12.11.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag hat der Hombrucher SV beim 1:2 gegen den Abstiegskandidaten DJK Wattenscheid eine schwache Leistung gezeigt. HSV-Trainer Alexander Enke ließ es sich trotzdem nicht nehmen, sich am Abend die Partie noch einmal komplett anzuschauen, um zu verstehen, warum die Mannschaft sich die drei Punkte gegen den Gegner hat nehmen lassen.

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„Es ist so schwer zu verstehen, weil die Jungs wollen und es auch alle können. Ich bin aber zu der Erkenntnis gekommen, dass die Spieler vor allem zu viele Flüchtigkeitsfehler gemacht haben. Im Endeffekt waren wir zu unkonzentriert.“ Versprungene Bälle bei der Annahme und schlampige Fehlpässe prägten das Fernsehbild am Sonntagabend.

Zu viele Unkonzentriertheiten

Und die Unkonzentriertheit zieht sich wie ein Roter Faden durch die vergangenen Wochen. Aus den vergangenen fünf Partien hat das Team nach einem guten Saison-Start nur vier Zähler eingespielt. „Wir haben uns die Chance verbaut, sich ganz oben festzusetzen. Allein mit einem Sieg am Sonntag wären wir bis auf vier Zähler an den Tabellenzweiten IG Bönen herangerückt“, sagt Enke.

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So blickt er jetzt erstmal nach unten. „Wir dürfen nicht übersehen, dass wir nur noch fünf Zähler Vorsprung auf den Relagtionsplatz haben“, sagt Enke. Eigentlich unglaublich, dass ein Team, bestückt mit etlichen starken Spielern, wirklich nach unten guckt. „Wir haben Spieler im Kader, die schon höher gespielt haben, oder den Anspruch haben, höher spielen zu wollen. Das müssen sie jetzt auch wieder beweisen“, sagt Enke.

Alexander Enke glaubt an sein Team

Er glaubt aber an sein Team, weil er es für zu stark hält, um unten reinzurutuschen. In den kommenden Partien soll das Team sich erstmal wieder auf die Grundtugenden konzentrieren. „Wir müssen den Ball mal klatschen lassen, anstatt aufzudrehen. Wir müssen den Ball auch mal lang schlagen, anstatt schön zu spielen. So müssen wir uns wieder die Sicherheit holen.“

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Nicht mithelfen kann Kapitän Fabian Lienig, der erstmal aufgrund von Knieproblemen auf unbestimmt Zeit ausfällt. „Sein Fehlen schmerzt natürlich“, sagt Enke. Er ist aber froh, dass Tim Schrade nach seinen Rückenproblemen dabei ist. „Tim ist einer, der aus Scheiße Gold machen kann“, sagt Enke.

SV Brackel 06 ist im Aufwind

Das ist vielleicht auch nötig, weil am Sonntag das Derby gegen den SV Brackel auf dem Programm steht. Die Mannschaft von Trainer Giovanni Schiattarella ist kräftig im Aufwind und kann mit einem Erfolg sogar am Hombrucher SV vorbeiziehen.

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