Der Hombrucher SV trifft auf einen Ex-Profi und möchte Wiedergutmachung betreiben

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Eine bittere Niederlage in Gelsenkirchen am vergangenen Sonntag und jetzt kommt ein Ex-Profi nach Hombruch. Dabei machen es die Spieler ihren Trainern richtig schwer.

Dortmund

, 09.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der vergangene Sonntag war bitter beim Hombrucher SV. Sehr bitter. Zur Halbzeit führte der Landesligist mit 1:0 bei Viktoria Resse. Dann kam die Show des Sven Jubt, der drei Treffer zielte.

Keine richtige Erklärung für das Ergebnis

Eine richtige Erklärung hatte Sebastian Didion dafür nicht. „Vielleicht liegen uns auch die Gelsenkirchener Vereine nicht so“, vermutet er nach den Niederlagen gegen Resse und den SSV Buer (2:3). Lediglich das Spiel gegen den SV Horst-Emscher gewann der HSV.

„Die erste Halbzeit war richtig gut. Nach dem Ausgleich waren wir nicht mehr so im Spiel drin“, erklärt Didion. Eine Niederlage, die keine Relevanz mehr haben soll: „Wir wollen das letzte Spiel vergessen machen, definitiv gewinnen jetzt.“

„Das ist eine kleine Wundertüte“

Die Chance dazu hat das Personal von Didion und Alexander Enke nun gegen die DJK Wattenscheid (Sonntag, 15.15 Uhr, Deutsch-Luxemburger-Straße 56, 44225 Dortmund), Tabellenvorletzter. „Das ist eine kleine Wundertüte“, erklärt Didion. „Die letzten Wochen waren sie nicht so gut, aber seit zwei Wochen haben sie einen neuen Trainer.“

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Manfred Behrendt steht nun an der Seitenlinie der Bochumer. Behrendt ist ehemaliger Fußballprofi, absolvierte mehr als 300 Spiele für die SG Wattenscheid. Mit ihm scheint auch neuer Schwung bei der DJK eingegangen zu sein. Im ersten Spiel gab es den ersten Sieg: ein 4:2 gegen den SSV Buer.

Und die HSV-Akteure scheinen den Puls der Zeit erkannt zu haben, dass Ausrutscher gegen Teams aus dem unteren Drittel nur noch die Ausnahme sein sollen. „Die zwei Trainingseinheiten waren richtig, richtig gut“, berichtet Didion. „Die Jungs machen es uns schwer sich für elf Leute zu entscheiden.“

Eine berechtigte Frage

Doch wäre es Didion lieber, auf einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel zu treffen? „Die Frage ist berechtigt gegenüber den letzten Wochen“, sagt Didion.

Während es Siege gegen Tabellenführer SV Wacker Obercastrop, Firtinaspor Herne und ein Unentschieden gegen den Dritten IG Bönen gab, strauchelt Hombruch gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel.

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Und deshalb ist es auch noch nicht so eindeutig, wohin die Reise geht beim Hombrucher SV. Zehn Punkte Rückstand sind es bis zu Tabellenführer SV Wacker Obercastrop, sieben Punkte Abstand zum Relegationsplatz, wo der SuS Kaiserau steht.

Sebastian Didion gibt einen Einblick darüber, wohin der Blick geht an der Deutsch-Luxemburger-Straße. „Nach oben gucken wir auf keinen Fall“, erklärt der Trainer des Hombrucher SV. „Wir wollen den Platz halten.“ Momentan wäre das Platz sieben.

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