Husener Trio überzeugt - Lümkemann fehlt beim BSV Schüren

Fußball-Bezirksliga

Beim Scharnhorster Unruheherd FV hofft man, dass die Nachricht des Vorstandes angekommen ist. Das Ergebnis und die Einschätzung des Trainers stimmen schon mal positiv. Beim TuS Holzen lässt man sich indes die gute Laune nicht verderben.

DORTMUND

von Von Enrico Niemeyer

, 11.09.2012, 16:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sowohl der FV Scharnhorst (weiß, mit Mursel Budnjo) als auch der TuS Holzen (blau, mit Alex Willgeroth) stecken in erheblichen Abstiegsnöten.

Sowohl der FV Scharnhorst (weiß, mit Mursel Budnjo) als auch der TuS Holzen (blau, mit Alex Willgeroth) stecken in erheblichen Abstiegsnöten.

Ebenfalls positiv startete der SC Husen-Kurl mit acht Punkten. Am Sonntag taten sich besonders Odair dos Santos, Andre Holtmann und Fabian Hermann hervor. Dos Santos bescheinigt Trainer Jörg Lange seinen „gefühlten 17. Frühling“, während Hermann in der Abwehr als „Fels in der Brandung“ agierte und Holtmann „eine brutale Leidenschaft bis zum Schluss“ zeigte. Lange hofft, dass sich der gute Start fortsetzt.  

Ebenfalls positiv startete der SC Husen-Kurl mit acht Punkten. Am Sonntag taten sich besonders Odair dos Santos, Andre Holtmann und Fabian Hermann hervor. Dos Santos bescheinigt Trainer Jörg Lange seinen „gefühlten 17. Frühling“, während Hermann in der Abwehr als „Fels in der Brandung“ agierte und Holtmann „eine brutale Leidenschaft bis zum Schluss“ zeigte. Lange hofft, dass sich der gute Start fortsetzt.  

Ab der nächsten Woche will Robert Podeschwa beim Dorstfelder SC auf die Tabelle schauen. „Dann kann man ein erstes Resümee ziehen“, so Dorstfelds Trainer. Der Konkurrenzkampf gefällt ihm zuweilen schon mal sehr gut. „Die zweite Garde drängt sich auf und das wird dann auch mal belohnt.“  

Mit Ercan Umucu kehrt bei Phönix Eving eine etablierte Stammkraft aus dem Urlaub zurück. Bastian Pöhlker und Christian Mertins überstanden das 0:2 in Nordkirchen aber nicht heile und plagen sich mit Problemen am Schienbein herum. Trainer Christian Eckle nutzt die Woche, um die mehr als verdiente Niederlage aufzuarbeiten. „Das wird sich nicht wiederholen“, kündigt er an.  

Alemannia Scharnhorst landete zuletzt zwei Siege in Serie. „Das ist als Aufsteiger natürlich sehr gut“, freut sich Trainer Thomas Faust. „Doch wir haben uns nach den Auftaktniederlagen nicht verrückt gemacht, der erste Sieg war einfach der Knackpunkt“, ergänzt er. Christopher Kalis fiel kurzfristig mit einem ausgerenkten Nacken aus und steigt nun wieder ins Training ein. Martin Lis (Magen-Darm) und Patrik Synofzik (Rotsperre abgesessen) sind ebenfalls wieder eine Alternative.  

Es hapert noch etwas beim BSV Schüren. „Ich bin mit der Entwicklung nicht unzufrieden, aber dass der Ertrag noch nicht optimal ist, wird auch noch eine gewisse Zeit so bleiben“, analysiert Trainer Markus Gerwien. Sein Team soll das 0:1 gegen Brackel schnell streichen. Maik Lümkemann wird längerfristig mit einem Bänderriss ausfallen. „Im Sturm natürlich eine Problemstelle, aber Durmus Aydin hat ihn gut vertreten“, sagt Gerwien.  

Nach dem 2:0-Sieg über Holzen pfiffen beim FV Scharnhorst alle aus dem letzten Loch. „Wir haben keine Riesenleistung gezeigt, aber es war eine Reaktion“, sagt Trainer Oliver Harder. Seine Mannschaft scheint verstanden zu haben, dass „wir uns den Arsch aufreißen müssen, wenn wir was bewegen wollen.“  

Beim Hörder SC geht Tobias Dehn in die zweite Mannschaft zurück, führ ihn kehrt Marc Weiss zwischen die Pfosten zurück. Oliver Wendefeuer arbeitet mit seinem Team auf das kommende Wochenende hin. „Gegen Königsborn sind wir zum punkten verpflichtet!“, sagt der Hörder Trainer.  

„Wir scherzen immer noch miteinander“, sagt Markus Steckel vom Schlusslicht TuS Holzen-Sommerberg. Die Verletzten Damian Wielgosz (Schienbein), Alex Willgeroth (Fuß) und Marc Nebgen (Knöchel) trübten das 0:2 beim FV aber zusätzlich.  

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