Husens Wiegand fällt verletzt aus - SV Brackel will nachlegen

Die Dortmunder Klubs

In der Bezirksliga 8 ziehen die Vereine nach dem vergangenen Spieltag unterschiedliche Bilanzen. Phönix Eving ist mit der Punkteausbeute von sieben Zählern aus vier Spielen zufrieden. Das Zwischenfazit sieht hingegen bei SC Husen-Kurl und dem FV Scharnhorst anders aus.

DORTMUND

von Von Timo Lämmerhirt

, 13.09.2011, 18:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Husen-Kurl muss seine Personalprobleme lösen.

Husen-Kurl muss seine Personalprobleme lösen.

und dem SC Husen-Kurl. Nach dem 5:2-Sieg der Evinger freut sich deren Trainer Christian Eckle über den insgesamt zufriedenstellenden Saisonstart. „Sieben Punkte aus vier Spielen ist vollkommen okay“, lautet sein Kommentar. Vor allem Armin Ljakic hat sich in die Gunst des Übungsleiters gespielt. „Wie er die Bälle abschirmt, ist schon enorm. Wir werden vorläufig auch weiterhin mit zwei Spitzen spielen und Armin ist da vorerst auch gesetzt“, verspricht Eckle. Ein Trainingsspiel gegen den Kirchhörder SC, bei dem viele Rekonvaleszenten eingesetzt wurden, verloren die Evinger mit 1:2. Jörg Lange, Trainer des

, bekam neben der Niederlage eine weitere Nachricht von Hiob – und zwar aus Griechenland. Torwart Marc Wiegand zog sich „nach eigenen Aussagen eine 20 bis 30 Zentimeter lange Schnittwunde beim Beachvolleyball zu“ (Lange). Damit ist seine Rückkehr ins Tor noch nicht abzusehen. „Das darf uns nicht stören. Wir haben hier genügend Spieler, die in der Bezirksliga spielen möchten, jetzt haben sie die Möglichkeit“, so Lange. Beim

herrscht momentan Tristesse. Nur ein Punkt aus drei Partien ist den Verantwortlichen am Buschei zu wenig. „Mit dieser Situation sind wir natürlich überhaupt nicht zufrieden. Aktuell suche ich noch nach dem Hebel, den ich umlegen muss“, sagt derweil FV-Trainer Roland Fröhling. Hoffnung setzt er unter anderem in Ali Atriki, der Ende der Woche aus dem Urlaub erwartet wird. „Grundsätzlich mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf. Alle hängen sich rein. Da ist einfach momentan auch viel Pech dabei“, so Fröhling weiter. Zwar hat der

auch erst zwei Zähler auf dem Konto, aber durch das 2:2 gegen den selbsternannten Favoriten Lüner SV landete er einen Achtungserfolg. „Es ist zwar schön, gegen eine solch starke Mannschaft etwas zu erreichen, aber aufgrund unserer Niederlage gegen ÖSG (1:4, d. Red.) am ersten Spieltag kann ich den jüngsten Punktgewinnen noch nichts abgewinnen“, relativiert TuS-Trainer Jörg Olten. Kleine Unachtsamkeiten würden derzeit das Maximum verhindern. „Da fehlt uns dann auch die Kaltschnäuzigkeit und Cleverness, um vielleicht auch mal die ganz große Sensation zu schaffen“, vermutet Olten. Bestes Dortmunder Team derzeit ist wie schon in der vergangenen Saison der

, der sich überraschend deutlich mit 4:0 beim FC Nordkirchen durchsetzte. „Darüber freuen wir uns, dürfen uns aber auch nicht darauf ausruhen. Wenn wir gegen Werne nicht nachlegen, war der Erfolg umsonst“, sagt Brackels Co-Trainer Mario Niedzialkowski. Nicht mit nachlegen wird Andreas Gudd, der mit Knieproblemen vorerst ausfällt.

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