In Aplerbeck dreht niemand durch

DORTMUND Das Derby-Wochenende brachte diese Erkenntnis: Einen Alleingang des ASC 09 wird es wohl nicht geben. Der TuS Eving kam auf drei Punkte heran.

von Von Alexander Nähle

, 05.11.2007, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Aplerbeck dreht niemand durch

Das Foto trügt: Mengedes Samir Zulfic (r.) überspringt hier Phönix-Akteur Dejan Morber. Meist waren allerdings die Evinger ihren Rivalen einen Schritt voraus.

Hannes Wolf, Spielertrainer der Aplerbecker, bewahrt nach dem 2:2 in Hombruch Ruhe: „Wir sind nicht nach deutlichen Siegen positiv durchgedreht, also drehen wir nach einer schlechten Halbzeit nicht im negativen Sinne durch.“ Zudem gibt er zu bedenken, dass „wir in anderen Ligen mit einer Punktzahl von 35 nach 13 Spielen einen deutlicheren Vorsprung hätten“.

Eine gute Option

Wolf stellt in Sachen eigener Zukunft klar, dass er die Saison auf alle Fälle in Aplerbeck durchspielt. Und auch für die kommende Spielzeit sei der ASC eine gute Option. Viele Beobachter rechnen damit, dass Wolf schon bald ein Angebot einer höherklassigen Vereins erhalten könnte.

Keine Gespräche sind beim Hombrucher SV diesbezüglich vonnöten. „Unsere Zusammenarbeit mit Samir Habibovic ist langfristig angelegt. Wir gehen davon aus, dass er noch einige Jahre bleibt“, erklärt der 2. Vorsitzende Andreas Bitter. Der Trainer fühlt sich wohl, seine Mannschaft entwickelt sich. Dass sie gut Fußball spielen kann, bewies sie gegen den ASC. Auf den gesperrten André Kötter, dem das Zusehen sichtlich schwer fiel, muss Habibovic auch in Waltrop verzichten.

"Alles bestens"

„Alles bestens“, beschreibt Andreas Müller seinen Gemütszustand als Trainer von Phönix Eving. Auch im Grävingholz deutet viel auf eine weitere Zusammenarbeit hin. „Wir werden uns irgendwann zusammen setzen. Ich glaube, bis jetzt läuft es gut“, sagt der Trainer. Zu Recht. „Wir haben schon jetzt 18 Punkte, 36 reichen für den Klassenerhalt. Es sieht gut aus.“ Personell ebenfalls, denn Eyüp Cosgun feierte seine Comeback mit einem Tor, auch Erman Cekic und Bastian Simböck sind mittlerweile wieder voll im Training.

Der TuS Eving verfolgt den ASC. „Gut, dass die Stürmer trafen“, erklärte Trainer Karsten Gowik, der sich über eine gute erste Hälfte in Sodingen freute. Markus Scheffer, Dominik Behrend und Youness Ghalem seien angeschlagen in die Partie gegangen, was in der zweiten Häfte zu spüren gewesen sei. Verletzt auswechseln musste Gowik Torwart Sascha Piontek: „Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, damit er am Sonntag spielen kann.“ K AN

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