Inzidenz ist unter 35: Kontaktsport mit bis zu 100 Personen wäre in wenigen Tagen wieder möglich

Amateursport

Die 7-Tages-Inzidenz sinkt und sinkt. Lockerungen bahnen sich damit für die Stadt Dortmund an. Auch für den Sport, der womöglich innerhalb weniger Tage einige Freiheiten zurückbekommt.

Dortmund

, 08.06.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Normales Training mit Kontakt könnte schon bald wieder erlaubt sind - teils auch ohne Nachweis eines negativen Corona-Schnelltest, einer Impfung oder einer Genesung.

Normales Training mit Kontakt könnte schon bald wieder erlaubt sind - teils auch ohne Nachweis eines negativen Corona-Schnelltest, einer Impfung oder einer Genesung. © Sascha Keirat (A)

Es ist bereits Monate her, seitdem die Stadt Dortmund zuletzt bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 lag. Seit vergangenem Sonntag ist es wieder so weit. Eine Inzidenz von 33,7 ist vermeldet worden, Tags darauf hat das RKI 32,1 eingetragen.

Für den Montag gab die Stadt eine Inzidenz von 27,9 an, für Dienstag 28,4.

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So könnte es schon bald so weit sein, dass die nächsten Lockerungen anstehen. Aktuell steht Dortmund noch im Lockerungsplan auf Stufe drei, da die Inzidenz zuletzt noch nicht fünf tage am Stück stabil unter 50 lag. Am Freitag ist mit Lockerungen der Stufe zwei zu rechnen, dann gibt es auch mehr Freiheiten für die Sportler der Stadt.

Bleibt die Inzidenz nun konstant unter 35 wären weitere Lockerungen bereits am kommenden Sonntag (13. Juni) möglich.

Doch wie sieht die Bedeutung für den Sport aus? Was wäre von da an erlaubt?

Inzidenz bis 35

  • Kontaktsport ist außen und innen mit bis zu 100 getesteten, genesenen oder geimpften Sportlern möglich.
  • Für Sportveranstaltungen gilt: Im Außenbereich sind sie mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt. Im Innenbereich dürfen es bis zu 1000 Zuschauer sein, die aber getestet, genesen oder geimpft sein müssen - liegt auch die landesweite Inzidenz bei höchstens 35, entfällt diese Auflage. In beiden Fällen darf die Kapazität maximal zu einem Drittel ausgelastet sein, außerdem sind ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster nötig.
  • Sportfeste sind ab 1. September ohne Begrenzung der Personenzahl möglich. Die Teilnehmer müssen aber getestet, genesen oder geimpft sein. Außerdem muss ein genehmigtes Konzept vorliegen.
  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.
  • Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, zählt bei der Sportausübung der Verzicht auf Negativtestnachweise.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen im Freien ist für mehr als 1000 Personen, höchsten aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, möglich.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen in Innenräumen bis zu 1000 Personen, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, mit Negativtestnachweis auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen, ist erlaubt. Es muss Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden.

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Bereits ab Freitag sind folgende Möglichkeiten gegeben, wenn Dortmund bei einer Inzidenz von unter 50 bleibt:

Inzidenz über 35 bis 50

  • Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Menschen möglich - innen mit zwölf. In diesen Fällen muss man getestet, geimpft oder genesen sein und seine Kontaktdaten hinterlassen. Außerdem ist kontaktfreier Sport mit beliebig vielen Menschen möglich. Ohne Tests.
  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen im Freien ohne Negativtestnachweis und mit bis zu 1000 Personen, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen in Innenräumen bis zu 500 Personen mit Negativtestnachweis auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen ist erlaubt. Es muss Rückverfolgbarkeit für die Zuschauer auf den Sitz- und Stehplätzen sichergestellt werden.
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