Jaqueline Klasen und Isabelle Wolf wagen Sprung in die 1. Liga

Frauenfußball

In dieser Saison spielen die Fußballerinnen der SG Lütgendortmund in der Regionalliga West gegen den Abstieg. In der nächsten Saison laufen Jaqueline Klasen (17) und Isabelle Wolf (16) für die SG Essen-Schönebeck in der 1. Bundesliga auf.

DORTMUND

von Von Christian Stein

, 11.05.2011, 17:09 Uhr / Lesedauer: 4 min
Jaqueline Klasen und Isabelle Wolf wagen Sprung in die 1. Liga

Wagen den Sprung: Jaqueline Klasen (vorne), Isabelle Wolf (hinten).

Auch wenn wir uns durch die Gespräche zuvor auf diesen Moment innerlich vorbereiten konnten, war ich schon sehr nervös. Ein völlig neues Gefühl.

Ich war total aufgeregt. So etwas erlebt man ja nicht so häufig.

Die SG ist eine Hausnummer im deutschen Profifußball, die jungen Spielerinnen wie uns eine echte Chance geben, sich durchzusetzen. Außerdem ist Essen nicht so weit entfernt und ich kann den Fußball mit der Schule noch gut vereinbaren. Diese Kombination war mir sehr wichtig.

Ich habe mir überlegt, dass die erste Profistation nicht allzu weit weg sein sollte. Daher passt Essen-Schönebeck perfekt. Und ich wollte diesen Schritt später nicht bereuen.

Im Fußball kann vieles passieren. Ich möchte nicht an eine Mannschaft gebunden sein, mit der ich nicht klar komme.

Wenn Privates mit Sportlichem nicht zueinander passt, möchten wir uns nicht unnötig quälen.

Als uns Andreas Krznar das Vertrauen für die 1. Mannschaft schenkte, sind wir immer mehr an das höhere Niveau herangeführt worden. Wir haben sowohl in der U 17, als auch in der Damen-Mannschaft gelernt, wie wichtig das Kollektiv ist.

Mit allen drei Trainern hatten wir Coaches an der Seitenlinie, die uns immer motiviert, gefördert und unterstützt haben. Das ist nicht bei jedem Klub der Fall.

Ganz klar, die große Herausforderung, sich selbst zu beweisen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich bin heiß, einen Stammplatz zu ergattern. Und wenn ich drüber nachdenke, bald gegen eine Rekordnationalspielerin wie Birgit Prinz zu spielen, wird mir ganz anders.

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