Kein Corona-Verdachtsfall mehr bei Dortmunder Top-Team: Trotzdem Spielabsage

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Der nächste Corona-bedingte Ausfall. Oder auch nicht. Die Ereignisse haben sich am Freitag überschlagen. Fest steht: die Partie eines Dortmunder Top-Teams findet nicht statt.

Dortmund

, 25.09.2020, 18:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es wird so langsam zur Normalität, dass im Amateurfußball von Wochenende zu Wochenende Corona-bedingte Ausfälle zu verzeichnen sind. So wurden in den vergangenen Wochen zum Beispiel schon die Bezirksliga-Begegnungen ASC 09 II gegen den VfL Schwerte oder FC Roj gegen die SG Castrop abgesagt.

Jetzt hat es den Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund erwischt. Oder auch nicht. Innerhalb der Mannschaft gab es seit Freitag, 14.45 Uhr, einen Verdachtsfall. Der Spieler hatte den Klub sofort informiert. „Wir haben Staffelleiter Reinhold Spohn dann informiert. Der hat das Spiel abgesagt. Er will kein Risiko eingehen“, sagt der ASC-Vorsitzende Michael Linke.

Der betroffene ASC-Spieler hatte am Montag mit einem Mitschüler eine Stunde lang Unterricht. Am Freitag wurde dann bekannt, dass dieser Mitschüler positiv auf Corona getestet wurde. Der ASC-Spieler wurde darüber von seiner Schule informiert und musste am Freitag sofort den Weg nach Hause antreten.

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Der ASC-Akteur hatte am Montag und Dienstag mit dem Oberliga-Team des ASC 09 trainiert, stand am Donnerstag aber nicht im Kader beim 0:3 gegen Kaan-Marienborn. All das hat der ASC dem Staffelleiter mitgeteilt.

Um 19 Uhr am Freitag stand dann fest, dass der Spieler nicht getestet werden muss. Am Freitagabend telefonierte der ASC-Spieler mit dem Gesundheitsamt. Das teilte ihm mit, dass er aufgrund der räumlichen Distanz zu dem Infizierten nicht in Quarantäne und auch nicht getestet werden müsse.

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Auch darüber informierte der ASC den Staffelleiter Reinhold Spohn. Der blieb aber bei seiner Entscheidung, die Partie nicht stattfinden zu lassen. „Wir haben nach der neuerlichen Wendung mit Gütersloh gesprochen. Beide wollten spielen“, erklärt Aplerbecks Sportlicher Leiter Samir Habibovic. Staffelleiter Spohn war am Freitagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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