Kemminghausen rüstet für entspannte Saison auf

Fußball: Landesliga 3

Zuhause fühlt sich der VfL Kemminghausen am wohlsten. Diese Erkenntnis konnte man beim Fußball-Landesligisten nach der vergangenen Saison ziehen, die das Team vom Gretelweg trotz eklatanter Auswärtsschwäche mit dem Klassenerhalt beendete. "Nun sind wir breiter und besser aufgestellt", erklärt Trainer Thomas Faust.

DORTMUND

, 12.07.2017, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kemminghausen rüstet für entspannte Saison auf

Trainer Thomas Faust (o.l.) und Betreuer Tobi Hasenack (o.r.) setzen auf neue Kräfte: (o.v.l.) Yassir Mhani, Lennart Hibbeln, Kevin Kleine, Mustapha Bajranowski, Kerem Kalam, sowie (u.v.l.) Lukas Lüdtke, Marcel Fornell, Armin Ljakic, Aaron Spichal und Mertcan Koyupinar sind neu am Gretelweg.

14 Neue stellte Kemminghausen am gestrigen Sonntag vor, auf jeder Position hat Kemminghausen nachgerüstet. „Wir haben momentan 27 Spieler im Kader und fußballerisch mehr Möglichkeiten“, erklärt Faust. „In der Vorbereitung wird jeder seine Anteile erhalten, um sich für die Saison zu beweisen.“ Charakterlich zeigten sich alle bereits kompatibel mit den Spielern, die dem VfL treu blieben.

Der Kapitän geht von Bord

Den 14 neuen Spielern stehen nur sieben Abgänge gegenüber. Zwei davon aber schmerzen den Trainer: Jonas Keimer, Kapitän und Leitwolf des VfL, zog es in Richtung Holzwickeder SC. Thomas Zaworski spielt nun für den Dorstfelder SC. „Der übrige harte Kern ist aber geblieben, nun herrscht gesunder Leistungsdruck“, formuliert Faust. Im Tor wird sein spielender Co-Trainer Marco Schulz nun das Gespann mit Dominic Sousa da Costa vom FC Iserlohn bilden. Davor sollen Rückkehrer Felix Fälker, sowie Lennart Hibbeln (Phönix Eving), Lukas Lüdtke (TSC Eintracht) und Sabin Basic (Bosnien) die Abwehrreihe verstärken und stabilisieren.

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Der Kader des VfL Kemminghausen für die Landesliga-Saison 2017/2018

Der Kader des VfL Kemminghausen für die Landesliga-Saison 2017/2018.
10.07.2017
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Thomas Faust (Trainer).© Foto: Foltynowicz
Marco Schulz (Torwart-Trainer).© Foto: Foltynowicz
Tobi Hasenack (Betreuer).© Foto: Foltynowicz
Aaron Spichal.© Foto: Foltynowicz
Alexander Stärk.© Foto: Foltynowicz
Andi Dapi.© Foto: Foltynowicz
Armin Ljakic.© Foto: Foltynowicz
Cent Emokpaire.© Foto: Foltynowicz
Felix Fälker.© Foto: Foltynowicz
Jo Becker.© Foto: Foltynowicz
Kassim Hammoud.© Foto: Foltynowicz
Kerim Kalan.© Foto: Foltynowicz
Kevin Kleine.© Foto: Foltynowicz
Lennart Hibbeln.© Foto: Foltynowicz
Lukas Lüdtke.© Foto: Foltynowicz
Marcel Fornell.© Foto: Foltynowicz
Marcos Hill.© Foto: Foltynowicz
Markus Bednarek.© Foto: Foltynowicz
Mustapha Bajranowski.© Foto: Foltynowicz
Nico Kaufmann.© Foto: Foltynowicz
Quahib El Gaouzi.© Foto: Foltynowicz
Riccardo Ruocco.© Foto: Foltynowicz
Thomas Geiger.© Foto: Foltynowicz
Yassir Mhani. ES FEHLEN: Dominic Da Costa, Sabin Basic, Sadin Basic, Hendrik Schürmann und Raif Kalan.© Foto: Foltynowicz

Auf den zentralen Mittelfeldpositionen erhofft sich der Kemminghausen-Coach von Kerem Kalan (Mengede 08/20), Kevin Kleine (Phönix Eving) und Jugendspieler Aaron Spichal einen Qualitätsanstieg. Hinzu kommen Kerems Bruder Raif Kalan (Mengede 08/20), Armin Ljakic (SV Brackel) und Marcel Fornell (Kirchhörder SC) für die offensiven Positionen. Sie sollen die klassischen Stürmer – in diesem Fall Sadin Basic (Bosnien), Yassir Mhani (Phönix Eving) und Mustapha Bajranowski (eigene Jugend) – mit Vorlagen füttern.

Mehr Spieler im Kader

Mehr Spieler im Kader – und mehr Spiele in der Saison. Durch die 18er-Staffel muss der VfL sechs Partien mehr absolvieren als im Vorjahr. Doch Faust erwartet ein ähnliches Teilnehmerfeld: „Es könnte wieder recht ausgeglichen werden. Drei, vier Teams kämpfen um den Aufstieg. Aber da geht nichts ohne den BSV Schüren“, ist sich der Coach sicher. Er selbst wünscht sich einen entspannten Verlauf und das ein oder andere Pünktchen mehr auf dem Konto. „Das werden wir in der Endabrechnung auch brauchen, ein Platz im gesicherten Mittelfeld wäre toll“, so Faust. Und wenn es auswärts erfolgreicher läuft, steht diesem Ziel nicht allzu viel im Wege.

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