Kirchderne gegen RW Barop: Das wahre Highlight fand auf der Tribüne statt

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In der Halle Renninghausen setzte sich Kirchderne am ersten Tag der Zwischenrunde mit 3:0 gegen Barop durch. Für das Highlight der Partie sorgten allerdings nicht die Spieler.

Dortmund

, 05.01.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einem klaren 3:0 setzte sich Viktoria Kirchderne im letzten Spiel des ersten Zwischenrunden-Tages gegen RW Barop durch. Doch während der Bezirksligist und der A-Ligist um das Weiterkommen spielten, sorgten einige Zuschauer auf der Tribüne für ein spannendes Duell.

60 Kirchderner gegen zahlreicher Baroper

Auf der einen Seite die rund 60 Anhänger aus Kirchderne, auf der anderen Seite die ebenfalls zahlreich erschienenen Baroper Fans. Vor allem letztere zogen schnell die Aufmerksamkeit der ganzen Halle auf sich, als das Spiel nach 25 Sekunden kurz unterbrochen werden musste.

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Schuld war das Konfetti, welches einige Kirchderner zum Anpfiff in die Luft geworfen hatten. Die Fans selbst sorgten allerdings schnell dafür, dass die Partie wieder angepfiffen werden konnte, indem sie selbst die Reste vom Spielfeld fegten.

Planung für Hallenstadtmeisterschaft begann schon im Sommer 2019

„Wir sind mit den Spielern der ersten Mannschaft sehr lange schon gut befreundet“, erzählte André Ejsymont (26) nach dem Spiel. Daher hätten er und viele weitere schon früh beschlossen, das Team bei den Hallenstadtmeisterschaften zu unterstützen.

Kirchderne gegen RW Barop: Das wahre Highlight fand auf der Tribüne statt

Am Ende jubelten die Kirchderner. © Folty

Er selbst habe auch lange für Kirchderne gespielt, ehe er vor einiger Zeit gewechselt war. „Auch wenn ich jetzt den Verein gewechselt habe, schlägt mein Herz weiter grün-weiß“, sagte er.

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Schon vor einem halben Jahr hätten die Planungen für die Hallenstadtmeisterschaft begonnen. Denn „Halle ist was Besonderes“, erklärt Ejsymont. Unter anderem wurden für die Spiele extra Shirts designt.

Nachdem der Kirchderner Anhang im ersten Spiel gegen Brünninghausen noch keine Gegenwehr von anderen Fans hatte, wurde es gegen Barop deutlich lauter an anderen Stellen der Tribüne.

„Der Verein ist unser Leben“

Das stetige Hin und Her mit den Baroper Fans „macht halt Spaß. Wir sind froh, endlich mal Gegenwehr zu bekommen“, sagte er und lachte. Es sei schön, „dass endlich mal jemand anderes noch gut dabei ist“.

Anteil daran hatte auch Jan Thalmann (20), der mit vielen Spielern aus der zweiten Baroper Mannschaft gekommen war, „um die erste Mannschaft lautstark zu unterstützen“.

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Während die Viktoria-Fans mehrere Plakate und eine Trommel mitgebracht hatten, waren die Baroper mit Megafon und Fahnen im Einsatz. Viele seien bereits seit der E-Jugend im Verein, erklärte der 20-Jährige. „Der Verein ist unser Leben“, ergänzte RW-Fan Alexander Lorenz.

Das friedliche „Duell“ mit dem Kirchderner Anhang gefiel auch den beiden. „Wir haben uns teilweise gegenseitig angestachelt“, freute sich Thalmann. „Es macht einfach mehr Bock, wenn da jemand mitsingt“, erklärte er.

Aus an Tag zwei

Trotzdem war auch für Kirchderne am zweiten Zwischenrundentag Schluss. Aber die Erlebnisse des ersten nimmt ihnen niemand mehr.

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