Kirchhörde toppt alle

Die Dortmunder Klubs

Die Bilanz der Fußball Bezirkligisten (Staffel 15) fällt sehr unterschiedlich aus: Die Dortmunder stellen den Tabellenführer, aber auch das Schlusslicht. Die Klubs in der Übersicht finden Sie hier.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 14.12.2011, 10:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Jubelnde Kirchhörder um Peter Brdronkalla (2.v.l.): Eine Szene ohne Seltenheitswert. <p></p> Klinke</p>

<p>Jubelnde Kirchhörder um Peter Brdronkalla (2.v.l.): Eine Szene ohne Seltenheitswert. <p></p> Klinke</p>

Kirchhörder SC (1.Platz, 37): Der Tabellenplatz spricht Bände. Der KSC erlaubt sich nur ganz wenige Schwächen, gewann am Ende siebenmal in Serie. Eine starke Bilanz. Trainer Adrian Alipour bringt es auf den Punkt: "Die Mannschaft entwickelt sich immer weiter. Es ist einfach geil, mit ihr zu arbeiten." Besonders beachtlich sind die nur zwölf Gegentore. _________________________BSV Schüren (3. Platz, 29 Punkte): Ganz zufrieden ist der ambitionierte Trainer Günter Behr nicht. "Wir haben zu viel liegen lassen, wollen aber Kirchhörde und Obercastrop noch einmal angreifen." Behr führt Unruhe wegen bestimmter Spieler als Ursache für manch unbefriedigendes Ergebnis an. Im neuen Jahr stößt Allrounder Dennis Madalinski (TuS Eving-Lindenhorst II) zum Klub. "Da Norman Hilkenbach zur Bundeswehr geht und uns verlässt, wollten wir nachlegen", kommentierte der Vorsitzende Peter Seifert. _________________________Dorstfelder SC (5. Platz, 28 Punkte):"Alles okay!" So fasst Trainer Bodo Sievers den Saisonverlauf zusammen. "Es fehlt uns noch etwas zu den ersten Vieren", begründet der Coach seine Ansicht. Sein Team erspiele sich zu wenige Chancen, müsse im Spielaufbau noch zulegen. Sievers bedauert, dass die beiden Niederlagen am Ende die sonst eigentlich positive Gesamtbilanz etwas trüben. _________________________TuS Eichlinghofen (8. Platz, 22 Punkte): Mit dem Platz im Niemandsland lebt Trainer Marc Risse ganz gut. Viele Ausfälle hätten seinem Team geschadet. "Nach gutem Start haben wir daher abgebaut, zum Glück am Ende aber noch einmal gewonnen." _________________________Hörder SC (9. Platz, 21 Punkte): Vor der Saison hätte sich Trainer Oliver Blinne nicht mit dem Rang einverstanden erklärt. Nach dem schwachen Start und dem Aufwärtstrend mit fünf Siegen aus sechs Spielen aber sieht die Welt schon freundlicher aus. Blinne: "Dass bald wieder Dennis Baars und Stefan Kraus dazustoßen, macht uns zudem Mut, dass wir weiter Boden in der Tabelle gutmachen." _________________________Westfalia Huckarde (13. Platz, 15 Punkte):Den Begriff "ernüchternd" hält Trainer für "zu milde". Er sei dermaßen enttäuscht darüber, was mit dieser Mannschaft auf und außerhalb des Platzes passiere. "Wir brauchen 38 Punkte. Da kann sich jeder ausrechnen, wie schwierig es wird, die Liga zu halten. _________________________SG Lütgendortmund (14. Platz, 15 Punkte):Die SG hatte sich deutlich mehr vorgenommen. Immerhin verabschiedete sich die Mannschaft von Coach Thorsten Nilkowski mit einem Sieg in die Winterpause. "Mit einer richtig guten Vorbereitung wollen wir jetzt den Grundstein für eine deutlich bessere Rückserie legen. Denn wir haben ja Potenzial in der Mannschaft." _________________________TuS Rahm (16. Platz, 13 Punkte):Relativ gelassen kommentiert der Vorsitzende Hans-Jürgen Kauch den letzten Platz: "Wir hatten vor der Saison erwartet, gegen den Abstieg zu kämpfen. Allerdings hätten es gerne einige Punkte mehr sein dürfen." Der Verein, der im Januar einen neuen Vorsitzenden wählen soll, sei auf eine Rückserie im Keller eingestellt. "Ich sehe aber Chancen, dass wir uns retten", sagt Kauch.

 

Lesen Sie jetzt