Kleefeldt legt Traineramt zum Saisonende nieder

Fußball: Bezirksliga 9

Die Nachricht kommt überraschend: Nach nur zwei Jahren wird Ingo Kleefeldt (45) sein Traineramt beim Fußball-Bezirksligisten Rot-Weiß Barop am Ende dieser Saison niederlegen. Udo Stark sprach mit dem Übungsleiter, der allerdings gerne in einer anderen Funktion am Parkhaus weitermachen würde.

von Udo Stark

DORTMUND

, 22.02.2017, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kleefeldt legt Traineramt zum Saisonende nieder

Bilder des Bezirksliga-Derbys zwischen dem TuS Eichlinghofen und RW Barop.

Was hat Sie dazu bewogen, sich zunächst einmal vom Job des Trainers zu verabschieden? Grundsätzlich ist es so, dass ich sehr gerne in Barop arbeite. Aber ich habe in dieser Zeit so viele spannende Leute kennen gelernt und auch abseits meiner Trainertätigkeit neue interessante Ideen entwickelt, dass ich gesagt habe: Jetzt versuchst du es mal auf einer anderen Schiene.

Gibt’s schon konkrete Pläne? Ich denke da an eine Position in der Sportlichen Leitung oder im Vorstand. Wie die Zusammenarbeit konkret aussehen wird und ob wir tatsächlich zueinander finden, müssen die Gespräche zeigen, die wir jetzt intensivieren werden.  

Ist die Trainerfrage für die neue Saison geklärt? Auch darüber wird jetzt gesprochen. Ich würde mir wünschen, dass Mounir Bazzani den Job übernimmt. Er ist derzeit Co-Trainer, Sportlicher Leiter und aktiver Spieler, betreibt also einen enormen Aufwand. Wenn er sich künftig allein auf die Trainerarbeit konzentrieren könnte, wäre das klasse. Auch ich würde gerne weiter so eng mit ihm zusammenarbeiten wie bisher.

Bis zum Klassenverbleib ist es noch ein schwerer Weg. Wie bewerten Sie die Perspektiven? Ich werde meine ganze Energie dafür verwenden, die Mannschaft zu retten, der Aufstieg im Sommer soll ja nicht umsonst gewesen sein. Beginnend mit der Partie beim Schlusslicht Herten erwarten uns nach Karneval nur noch Endspiele. Aber der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt nur zwei Punkte, die Jungs sind sehr fokussiert, die Entwicklung ist positiv und wir haben keine Verletzten. Ich bin guter Dinge, dass wir es packen.

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