Kommentar: Bövinghausen ist der verdiente Sieger - muss aber Nachhaltigkeit beweisen

rn35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Dass sich der TuS Bövinghausen bei der 35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft die Krone aufsetzt, ist verdient. Der Klub muss die gute Arbeit aber bestätigen. Thomas Schulzke kommentiert.

Dortmund

, 13.01.2019, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Dortmunder Fußball entwickelt sich gerade eine neue Größe. Der TuS Bövinghausen schickt sich an, zu den etablierten Teams der Stadt aufzurücken. Der Klub muss in den kommenden Jahren aber beweisen, dass die aktuelle gute Arbeit nachhaltig ist und seriös fortgeführt wird.

Klub dokumentiert eindrucksvoll sein Potenzial

Der Klub führt als Aufsteiger die Fußball-Bezirksliga 8 mit sechs Punkten Vorsprung an, hat 16 Mal gewonnen und einmal unentschieden gespielt. In der Halle hat das Team jetzt eindrucksvoll dokumentiert, wie viel Potenzial in ihm steckt.

Die Mannschaft um Spielertrainer Sven Thormann hat hochverdient den Titel gewonnen, auch der Titelverteidiger und Oberligist FC Brünninghausen konnte das Team aus dem Dortmunder Westen nicht stoppen. Kein Team versprühte in der Endrunde so viel Ehrgeiz und Leidenschaft wie der TuS Bövinghausen. Diese Tugenden gepaart mit der individuellen Klasse von Spielern wie Florian Juka, Dennis Gazioch oder Denis Ramadan führten zum Titelgewinn.

Bövinghausen hat das Potenzial eine echte Größe zu werden

Ramadan hat 48 Spiele in der mazedonischen ersten Liga absolviert. Er ist nicht der einzige Mazedonier im Team. Die Verpflichtung mazedonischer Spieler ist dem Klub aber schon einmal zum Verhängnis geworden. In der Saison 2015/16 hatte der Klub die Spieler falsch angemeldet, bekam alle Punkte abgezogen und vier Minuspunkte aufgebrummt. Der Klub beendete die Bezirksliga-Saison mit -4 Zählern. Hoffentlich haben die Verantwortlichen aus den Fehlern gelernt. Es wäre schön für den Dortmunder Fußball eine neue Größe zu haben.

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