Kreisvorsitzender Grondziewski über seine Erwartungen

Fußball: Das Interview

Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski erklärte bereits vor einem Jahr, er sähe gerne einen Dortmunder Oberligisten. Im Interview vor dem Start der Amateurfußball-Ligen mit Alexander Nähle wiederholt er diesen Wunsch.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 16.08.2013, 15:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jürgen Grondziewski (r.) freut sich auf die Saison.

Jürgen Grondziewski (r.) freut sich auf die Saison.

Natürlich habe ich mich über den Aufstieg gefreut. Ich denke, sie werden nicht absteigen. Auch Mengede gerät nicht in Abstiegsgefahr.

Ja, und mit ihrer guten Mannschaft sollten die Brackeler eine ordentliche Rolle spielen. Arminia Marten sehe ich verstärkt, Kirchhörde ohnehin gut. Wie sich der TuS Eving findet, muss sich zeigen. In der Bezirksliga traue ich dem BSV Schüren viel zu.

Nein, im Gegenteil. Während der Vorbereitung müssen wir uns über die Schlüsselzahlen für die Spielpläne Gedanken machen und die Vereine auf Änderungen vorbereiten. Wenn der Ball erst rollt, habe ich sogar mehr Zeit. Ich freue mich schon jetzt auf die Spiele. Jeden Sonntag gehe ich gegen 18 Uhr ins Internet und lese die Ergebnisse nach – ein sehr angenehmes Ritual.

Wir versuchen den Vereinen zu erklären, wie die neue einwöchige Gelb-Rot-Sperre funktioniert. Einige dachten, wenn ein Spiel beispielsweise am Oster- oder Pfingstmontag ist, wäre die Sperre vom Sonntag des vorigen Wochenendes bereits abgelaufen. Dem ist nicht so. Und ein Spiel Sperre bedeutet übrigens ein Pflichtspiel.

Doch, ich glaube, da ist erstmal bei den Leuten selbst Vernunft eingekehrt. Aber wir vom Kreis sind auch auf einige Vereine zugegangen und haben mit ihnen über die Probleme gesprochen. Das hat offenbar ebenso gewirkt wie harte Strafen der Spruchkammer. Sie hat Zeichen gesetzt, dass wir gewisse Exzesse nicht sehen wollen.

Der gastgebende Verein darf ohne Zustimmung des Gegners zwei Tage vor- oder zurücklegen, wenn ein Bundesligaspieltag ist. Ich appelliere aber immer an die Vereine, einen Konsens mit dem Gastklub zu schaffen. An gewöhnlichen Spieltagen müssen sich beide Vereine einig sein. Dann dürfen sie aber auch nur vorverlegen.

Das stimmt. Wir müssen ja erstmal Rücksicht auf die Vereine nehmen, die sich Plätze teilen. Und jetzt kommt dazu, dass gerade im Dortmunder Osten und Norden neue Kunstrasenplätze entstehen. Da wird es ohnehin mit der Verteilung der Teams eng.

Auf alle. Eine attraktive Westfalenliga mit vielen Dortmundern, eine gute Landesliga, starke Bezirksligisten und spannende Kreisligen.

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