KSC gewinnt Topspiel beim BSV Schüren glücklich

Die Dortmunder Klubs

Der Kirchhörder SC gewann das Spitzenspiel beim Tabellenführer BSV Schüren mit 1:0 (0:0) und zog in der Tabelle an den Gastgebern vorbei.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 06.11.2011, 18:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit unlauteren Mitteln bearbeitet Kirchhördes Georgios Tatsis (r.) in dieser Szene den Schürener Haluk Cekirdek. In der ansonsten fairen Partie behielt Kirchhörde am Ende knapp die Oberhand.

Mit unlauteren Mitteln bearbeitet Kirchhördes Georgios Tatsis (r.) in dieser Szene den Schürener Haluk Cekirdek. In der ansonsten fairen Partie behielt Kirchhörde am Ende knapp die Oberhand.

Auf Seiten des KSC war es Neco Baris, der innerhalb von fünf Minuten zwei Mal die Führung auf dem Fuß hatte (15., 20.). Während die Gastgeber immer wieder mit langen Pässen agierten, versuchte es Kirchhörde mit Kombinationsfußball. Nachdem Schürens Christian Schulze den Ball mit einem Flachschuss am langen Pfosten vorbeischob (22.), verflachte das Spiel bis zur Pause. Beide Teams kamen personell verändert aus der Kabine. Samir Ghalem bei den Schürenern und Stephane Kandem bei den Gästen sollten die Offensive beleben, die allerdings im zweiten Abschnitt gleichermaßen blass blieb. „Es war eigentlich ein klassisches 0:0-Spiel. Die Partie wird durch unseren ersten Fehler entschieden“, sagte BSV-Coach Günter Behr nach dem Schlusspfiff. Den Fehler beging seine Mannschaft in der 76. Minute.

Ein Ballverlust im Mittelfeld leitete einen Angriff der Kirchhörder ein, an dessen Ende Kevin Franzen den Ball aus 20 Metern in die kurze Ecke beförderte – 0:1. Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt überraschend, denn weder Schüren noch Kirchhörde hatten im zweiten Abschnitt nennenswerte Chancen. „Es war ein dreckiger Sieg. Heute wurde mehr gepölt als Fußball gespielt“, war Kirchhördes Trainer Adrian Alipour froh, als der Schiedsrichter die Partie endlich beendet hatte. Kurz vor dem Ende hätte der eingewechselte Saverio Amoroso einen Konter beinahe zum 2:0 vollendet, scheiterte aber an Nico Luft im Kasten des BSV. Der Treffer hätte die Tabellenführung bedeutet, die Wacker Obercastrop übernommen hat. Für Günter Behr brach nach dem Abrutschen auf Rang drei keine Welt zusammen: „Es geht ja weiter.“ Kein Wunder, sind Castrop und der KSC doch nur zwei Punkte entfernt.

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