Kweldom gewinnt Brackeler Championat

Radsport

In einem bis zum Schlussspurt spannenden Rennen setzte sich der Niederländer Nick Kweldom vom Konjers Cycling Team mit 24 Punkten im Hauptrennen des Samstags durch. Er verwies den Deutschen Tim Klessa (20 Pkt.) sowie seinen Landsmann Mark Schreurs (12 Pkt.) auf die Plätze.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 02.09.2012, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Siegerehrung in Brackel (v.l.): Curve-Vorsitzender Günter Schäfer, Tim Klessa, Nick Kweldom, Marc Schreurs und Manfred Besser (Bundesehrengilde).

Siegerehrung in Brackel (v.l.): Curve-Vorsitzender Günter Schäfer, Tim Klessa, Nick Kweldom, Marc Schreurs und Manfred Besser (Bundesehrengilde).

Der zweitplatzierte Tim Klessa äußerte sich nach dem Rennen zufrieden: „Wir hatten uns auf das Ende konzentriert und Kräfte gespart. Wir wollten das Feld zusammenhalten. Der Sprint am Ende verlief etwas unglücklich, aber der zweite Platz ist in Ordnung.“ Die Wertung der Schüler U- 15 gewann Julian Rottmann vom SV Radschläger Düsseldorf mit einer knappen Minute Vorsprung auf Dennis Marschall (RSV Mettmann) und den Dortmunder Timo Funck (RSG Heinrich-Böll-Gesamtschule). Nach dem folgenden Promi-Rennen, das Oberarzt Dr. Georg Sondern vom Klinikum Dortmund gewann, folgte also das Hauptrennen. Auf 75 Runden und insgesamt 90 Kilometer entwickelte sich ein spannendes Rennen, das vor allem die Niederländer bestimmten.

Selbst die sonst starken Tschechen vom HC Sparta Prag konnten ihnen nichts entgegensetzen. Bester Tscheche war Tomas Holub auf Platz 12. Die Dortmunder Fahrer hatten mit der Spitze leider nichts zu tun. Auch Titelverteidiger Daniel Westmattelmann vom Team Eddy Merckx- Indeland konnte seiner vermeintlichen Favoritenrolle nicht gerecht werden. Dennoch war Günter Schäfer, Vorsitzender des Ausrichters Rad Renn Club „Curve“ 24 Brackel, mit dem Ablauf sehr zufrieden: „Wir hatten das Pech, dass uns die Demonstrationen dazwischen kamen und einige Promis deshalb nicht fuhren. Aber sonst ist alles gut und reibungslos gelaufen. Die Zuschauerzahl ist im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich geblieben. Ich denke, dass wir heute sehr guten Sport gesehen haben.“

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